25.02.2020 - 17:19 Uhr
HohenburgOberpfalz

Faschingszug mit „flatter – flatter – flatter“ durch Hohenburg

Letztes Jahr war es schon ein Sauwetter beim Faschingszug – und heuer nicht viel besser. Aber das hält die Hohenburger Narren nicht davon ab, mit ihrem Fledermaus-Schlachtruf „flatter – flatter – flatter“ durch den Markt zu ziehen.

von Autor GFProfil

Die Motive der Prunkwagen beim Hohenburger Faschingszug bezogen sich auf die Geschehnisse im Ort. So steht in diesem Jahr noch die Feier zum 150. Geburtstag der Feuerwehr Hohenburg an. Dafür wärmten sich die jungen Festdamen schon einmal auf: Für den Gaudiwurm hatten sich nicht nur in Schale geworfen, sondern sangen sich auch kräftig warm. Plüschherzen und Fruchtiges brachten sie unter das närrische Volk.

Gut drauf waren auch die „Reserve-Festdamen“, die beim Feuerwehrjubiläum sofort „Gewehr bei Fuß“ stehen, sollten die jüngeren Festdamen aus irgendwelchen Gründen ausfallen. Geheime NASA-Pläne brachte die Jugendfeuerwehr ans Tageslicht. Denn Ursensollen ist als einziger europäischer Standort für einen weiteren Weltraumbahnhof ausgewählt, aber das alles ist noch „geheime Verschlusssache“.

Beim katholischen Frauenbund in Hohenburg wird bekanntlich nicht nur gebetet, auch an weltlichen Gepflogenheiten kommen die Damen nicht vorbei – und damit ist nicht das Märchen „Rotkäppchen“, sondern das gleichnamige Sprudelwasser gemeint. Den Takt beim Hohenburger Faschingszug gab der „Wilde Haufen“ an, ausgewählte Musiker der örtlichen Trachtenkapelle.

Erstmals mit dabei war die blau-weiße Prinzengarde aus Hohenfels. Kürzlich soll es außerdem einen auswärtigen Zecher im Revier der Hohenburger Quartalstrinker gegeben haben, der mit dem Radl da war und auf dem Heimweg besonders schlau sein wollte. Mit einigen Promille im Blut wollte er den Ordnungshütern aus dem Weg gehen und wählte einen Schleichweg durch den Wald. Dort gibt es, wie jeder – nur nicht der fröhliche Gast – weiß, Rehe. Die Tiere können auch einmal im Weg stehen und dann hat ein nicht ganz trittsicherer Radler die schlechteren Chancen.

Wann der Hohenburger Fasching tatsächlich geendet hat, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Aber die letzten Gäste könnten sich am Mittwoch gleich auf den Weg zum Fischzug gemacht haben.

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