06.07.2018 - 21:13 Uhr
Wernberg-KöblitzOberpfalz

Scheune und Stall in Flammen

Eigentlich sind Feuerwehren, THW und Rettungsdienst auf die Übung "Crash" eingestellt. Daraus wird am Freitag bitterer Ernst: In Schmalhof brennen Scheune und Stall. Es gibt 19 Leichtverletzte, der Schaden beträgt über 400 000 Euro.

von Claudia Völkl Kontakt Profil

Die Hilfsorganisationen sind am Freitag bereit für eine Großübung in Pfreimd, dann kommt kurz vor 18 Uhr die Alarmierung: In Schmalhof bei Neunaigen (Gemeinde Wernberg-Köblitz) stehen in einem Bauernhof Stall und Scheune in Flammen. Die Feuerwehren aus Neunaigen, Saltendorf, Kemnath am Buchberg, Wernberg, Oberköblitz, Pfreimd, Iffelsdorf, Stein, Weihern, Nabburg und Oberwildenau rücken unverzüglich an, ebenso das Technische Hilfswerk und Rettungsdienste. "Rund 250 Einsatzkräfte sind vor Ort", so der Pressesprecher der Landkreisfeuerwehren, Hans-Jürgen Schlosser.

Die Hilfsorganisationen sind am Freitag bereit für eine Großübung in Pfreimd, dann kommt kurz vor 18 Uhr die Alarmierung: In Schmalhof bei Neunaigen (Gemeinde Wernberg-Köblitz) stehen in einem Bauernhof Scheune und Stall in Flammen. Die Feuerwehren aus Neunaigen, Saltendorf, Kemnath am Buchberg, Wernberg, Oberköblitz, Pfreimd, Iffelsdorf, Stein, Weihern, Nabburg und Oberwildenau rücken unverzüglich an, ebenso das Technische Hilfswerk und Rettungsdienste. "Rund 250 Einsatzkräfte sind vor Ort", so der Pressesprecher der Landkreisfeuerwehren, Hans-Jürgen Schlosser. Das Gehöft brennt lichterloh. Den Feuerwehren, Helfern und Familienangehörigen gelingt es, die Kühe und Kälber aus dem Stall auf die angrenzende Wiese zu treiben. Eine Absperrung wird gezogen.

Mehrere Löschfahrzeuge sind im Einsatz, Feuerwehrleute bauen parallel dazu über viele, viele Meter Pumpleitungen zum Löschteich in Neunaigen auf. Von allen Seiten wird das Feuer bekämpft, die Drehleiter der Pfreimder Feuerwehr leistet gute Dienste. Die Feuerwehrmänner rücken mit Atemschutz an, versuchen den zehn Meter neben der Stallung stehenden Wohnhausneubau zu retten. Es gelingt, allerdings bersten Fenster, schmilzt die Dämmung weg.

Eine große Hilfe sind die benachbarten Landwirte, die mit Güllefässern für Wassernachschub sorgen. Den Einsatz koordiniert Kreisbrandinspektor Johann Gietl. Nach einer Stunde ist der Brand unter Kontrolle. Laut Polizeiinspektion Nabburg wurden bei dem Einsatz 14 Personen - Einsatzkräfte, Helfer und Familienangehörige - durch Rauchgasintoxikation leicht verletzt. Die Zahl schraubte sich dann noch auf 19 hoch. Der Sachschaden beträgt mindestens 400 000 Euro.

Das Vieh konnte gerettet werden, das Stroh neben der Scheune verbrannte. Für die Kühe und Kälbchen wurde am Abend im Fahrsilo ein Notstall eingerichtet. Ein Statiker soll nun den Zustand des Stalls prüfen. Brandfahnder der Kripo werden hinzugezogen, um die Ursache des Feuers ermitteln, die am Freitag noch ungeklärt war.

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