07.04.2018 - 18:56 Uhr
KemnathOberpfalz

Kinderwortgottesdienst nach Ostern in der Stadtpfarrkirche Scheinbar tote Zweige erblühen

„Was passiert, wenn man die scheinbar toten Zweige in die Erde steckt und gießt?“ fragten Simone Beck und Renate Preßler (von links) die Buben und Mädchen beim Kinderwortgottesdienst.
von Josef ZaglmannProfil

Kinderwortgottesdienst am Sonntag nach Ostern (Samstag, 7.4.18)

Kemnath (jzk) „Unsere Kirche ist heute schöner und festlicher geschmückt als sonst“ stellte Pfarrvikar Dr. Joseph Meenpuzhackal bei der Begrüßung zum Kinderwortgottesdienst fest. „Der eine Grund ist, weil wir heute den letzten Tag der Osterwoche feiern, der andere, weil morgen 24 Kommunionkinder zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen“ gab er bekannt.
„Guter Gott, die Kleinen sind dir nicht zu klein, die Großen nicht zu groß“ begann das Gebet, das die Kinder mit dem ganzen Körper beteten. Dann durften alle Kinder im Altarraum auf den Polstern Platz nehmen. Einige halfen Simone Beck und Renate Preßler, den beiden Betreuerinnen von Eltern-Kind-Gruppen in der Pfarrei, über die braunen Polster ein grünes Tuch auszubreiten. Darauf legten sie einige Zweige und Blumenzwiebel. Auf den ersten Blick wirkten sie tot, leblos und abgestorben. „Etwas Totes wird wieder lebendig“ erfuhren die Buben und Mädchen, „die Wärme der Sonne, das Wasser und die Erde lassen neues Leben entstehen.“ „Das passiert derzeit in der Erde, wenn die Pflanzensamen aufbrechen‘‘“ wussten einige Kinder. Bei der Lesung wies Gemeindereferent Jochen Gößl besonders auf das Jesuswort hin: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Wer sein Leben liebt, verliert es. Wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.“
„Guter Gott, hilf uns, die Augen für die Natur offen zu halten“, „Guter Gott, lass die Erde wieder aufblühen“ und „Lass uns immer lieb zueinander sein“ waren drei der vier Fürbitten, die Kinder vortrugen.
Beim gemeinsamen Vater-unser-Gebet fassten sich alle beiden Händen. „Herr, segne und behüte uns, damit wir deine Liebe und Auferstehung erleben dürfen“ betete Pater Josef vor seinem Segen.
Nach dem Schlusslied „Gottes Liebe ist so wunderbar“, das Josef Zaglmann auf dem Sakralkeyboard spielte, erhielt jedes Kind eine Blumenzwiebel. „Die könnt ihr beim Wachsen beobachten“ meinte Jochen Gößl. Dann lud er alle zum fröhlichen Ostereiersuchen in den Pfarrgarten ein.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.