24.01.2019 - 14:54 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Kürzinger "unsere Nummer eins"

Der SPD-Ortsverein Kirchenthumbach stellt bereits 14 Monate vorher die Weichen die Kommunalwahl 2020: Die Genossen sprechen sich einstimmig für Amtsinhaber Jürgen Kürzinger als Kandidaten für den Chefsessel im Rathaus aus.

Jürgen Kürzinger (links) soll Bürgermeister der Marktgemeinde Kirchenthumbach bleiben. Das wünschen sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins um Vorsitzenden Jan Wiltsch (rechts). Deshalb wollen sie mit dem Amtsinhaber in den Kommunalwahlkampf 2020 ziehen.
von Dominik Fraunholz (dfr)Profil

Mit einer außerordentlichen Mitgliederversammlung läutete der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Jan Wiltsch, die Wahljahre 2019 und 2020 ein, in denen Europa- und Kommunalwahl bevorstehen. In seinem Jahresrückblick kam er besonders auf den erstmals veranstalteten Abend-Flohmarkt in der Heberbräuhalle zurück. Die Mitglieder waren sich sehr schnell einig, einen Teil des Gewinns an die Jugendfeuerwehr und an das Jugendrotkreuz zu spenden.

Auf der Tagesordnung stand im Anschluss die Vorbereitung der Kommunalwahl. Wiltsch schlug vor, den Amtsinhaber erneut als Bürgermeisterkandidaten zu nominieren: "Jürgen Kürzinger lebt sein Amt und hat seit 2014 viele wichtige Projekte angestoßen und abgeschlossen. Er ist ein ausgezeichneter Repräsentant für Kirchenthumbach und unsere Nummer eins für die kommende Kommunalwahl." Der Bürgermeister referierte anschließend über die Vorhaben und Erfolge seiner bisherigen Amtszeit. An den neuen Bau- und Gewerbegebieten, der Sanierung der Wasser- und Abwassersysteme oder den Straßenbaumaßnahmen sei zu sehen, dass in der Marktgemeinde in den vergangenen Jahren zielgerichtet investiert worden sei. Als nächsten Meilenstein kündigte er das Thema Schule an, zu dem in der nächsten Gemeinderatssitzung wegweisende Beschlüsse anstünden. "Seit 2014 haben wir für Kirchenthumbach eine sehr gute Basis geschaffen. Das ist nicht nur der Erfolg des Bürgermeisters, sondern auch des ganzen Marktgemeinderats", betonte Kürzinger den Wert guter Teamarbeit. Er kündigte an, auch für die nächsten sechs Jahre ein zukunftsweisendes Angebot zu unterbreiten und versprach einen fairen Wahlkampf: "Niemand steht besser da, wenn er andere schlecht macht. Die Bürger erwarten zu Recht eine sachliche Auseinandersetzung."

Die Genossen bescheinigten dem Bürgermeister in der Diskussion gute Arbeit. Das sei in jüngster Zeit auch verstärkt aus der Bevölkerung zu hören, je mehr abgeschlossene Maßnahmen sichtbar seien. Für die SPD-Fraktion im Gemeinderat unterstrich deren Sprecher Dominik Brütting, die gute gemeinsame Arbeit fortsetzen zu wollen. "Die Fraktion steht absolut hinter dir", betonte er.

Die anwesenden Mitglieder sprachen sich einstimmig dafür aus, mit Jürgen Kürzinger als Bürgermeisterkandidaten in die Kommunalwahl im März 2020 zu ziehen. Die offizielle Nominierung soll im Laufe des Jahres bei einer offiziellen Mitgliederversammlung erfolgen.

Abschließend einigte man sich auf den 10. August als Termin für eine Fahrt zum Gäubodenfest nach Straubing. Sabine Kißler wird in Kürze Anmeldungen inklusive Busfahrt und Tisch-/Platzreservierung entgegennehmen.

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