13.04.2018 - 13:21 Uhr
Oberpfalz

Kreisklasse Ost

von Helmut KapplProfil

Kreisklasse Ost

Nachdem die Abstiegsfrage geklärt ist, richten sich alle Augen auf das Rennen um die Aufstiegsränge. In einer optimalen Lage befindet sich der TSV Neualbenreuth, die er natürlich am 25. Spieltag der Kreisklasse Ost nicht fahrlässig aufs Spiel setzen will. Allerdings gastiert mit dem TSV Friedenfels ein äußerst unangenehmer Kontrahent an der Grenze. Dranbleiben nimmt sich auf der ASV Waldsassen vor. Dazu ist ein Sieg über die SG Fuchsmühl unbedingte Pflicht. Vor einer schwierigen Aufgabe steht die SG Marktredwitz beim heimstarken und unberechenbaren SV Pechbrunn.

SG Tirschenr./Großk. - FC Tirschenreuth II
„Immer verschlafen wir die erste Halbzeit“, ärgert sich SG-Trainer Tobias Stilp. „Somit machen wir es den Gegner zu einfach.“ Die Erfolgschancen im Stadtderby sieht er eher gering an, den die „Gäste“ besitzen eine Mannschaft, die bestens ausgebildet ist. Die Verletztenliste wird immer größer. „Keine Ahnung, wen ich aufstellen soll.“ Keiner Worte bedarf es für FC-Spielleiter Thomas Schramm zum Stadtderby. „Allein schon vom Tabellenstand her gesehen, gehen wir haushoher Favorit in die Partie. Dennoch sollte die Mannschaft konzentriert zu Werke gehen, um ein böses Erwachen zu vermeiden.“ Das Personal richtet sich wie immer nach der Ersten.

SF Kondrau II – ATSV Tirschenreuth II
Ihre gute Heimbilanz versuchen die Gastgeber fortzusetzen. Eindringlich warnt SF-Spielleiter Philipp Hopfner die Mannschaft, den Gegner am Tabellenstand zu messen. „Die werden mit Sicherheit die Punkte kampflos abgeben.“ Gesperrt ist Hopfner, ansonsten richtet sich das Aufgebot nach der Ersten. Gerne würde sich ATSV-Coach Marco Zeus für die 1:4-Hinrundenniederlage revanchieren. Aber nach den Nachholpartien mit angeschlagenen Spielern kann er über die Anfangsformation nicht viel sagen. Auf jeden Fall kehren die zuletzt beruflich verhinderten Akteure am Sonntag zurück.

TSV Neualbenreuth – TSV Friedenfels
Mit den vier Punkten am vergangenen Wochenende zeigt sich Spielleiter Martin Maier einverstanden. Um weiter ganz oben mitzuspielen fordert er auf heimischen Gelände vehement einen Sieg. Nebenbei will er sich für die im Hinspiel erlittene 1:2-Niederlage revanchieren. Einige Akteure sind angeschlagen, so dass Trainer Jürgen Schmidkonz das Anfangsaufgebot kurzfristig bekanntgeben wird. Auf ein punktloses Wochenende blickt Gästecoach Edwin Bauer zurück. „Wir haben einfach keinen Lauf und jetzt geht es ausgerechnet zu einem Meisterschaftsfavoriten. Die Mannschaft hat nichts zu verlieren und wird selbstbewusst an der Grenze auftreten.“ Vielleicht gelingt den Gästen ein ähnlicher Coup wie in der Vorrunde. Der eine oder andere Spieler meldete sich während der Woche krank.

SV Griesbach – DJK Falkenberg
„Bei der 1:2-Vorrundenniederlage lieferten wir eine unsere schwächsten Leistungen ab“, erinnert sich SV-Trainer Manuel Waller. „Dafür gilt es nun, sich zu rehabilitieren.“ Doch Vorsicht ist geboten, denn Falkenberg ist mit Sicherheit besser als es der Tabellenplatz aussagt. Nur gut, dass die Berufstätigen wieder zurückkehren. Redlich verdient hat sich der Gast das Remis gegen Neualbenreuth. Deshalb geht er selbstbewusst und ohne Angst in diese Begegnung. „Ich glaube, die Heimelf brennt darauf, Revanche für die Hinspielniederlage zu nehmen. Deshalb müssen wir kompakt in der Abwehr stehen und schnelle Konter fahren.“ Bis auf Müller steht der komplette Kader zur Verfügung.

SV Pechbrunn – SG Marktredwitz
Nicht vergessen haben die Hausherren die glatte 0:3-Niederlage aus der Hinrunde. Natürlich werden sie alles daran setzen, sich zu revanchieren und dem Favoriten auf dem Weg zur Meisterschaft ein Bein stellen. Dabei vertraut Trainer Max Kraus wieder einmal der Heimstärke seiner Truppe, an der schon andere Gegner scheiterten. Eindringlich warnt SG-Spielleiter Boban Sabovic sein Team vor dem Gegner, der stark ins neue Jahr startete. Trotzdem bleibt das Ziel ein Auswärtssieg. „Mit einer verbesserten Chancenverwertung sollte das machbar sein.“ Das Aufgebot bleibt unverändert.

TSV Bärnau – TSV Arzberg-Röthenbach
Beim Arbeitssieg gegen den ATSV Tirschenreuth II lieferte die Heimelf laut Spielleiter Markus Fichtner eine dürftige Leistung ab. Nicht vergessen hat er den schwächsten Auftritt der Vorrunde in Arzberg-Röthenbach. Für diesen fordert er nun Genugtuung. Allerdings bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung. „Sollte das gelingen, bleiben die Zähler in Bärnau“, ist sich Fichtner sicher. Gästecoach Andreas Habel erwartet einen aggressiven Gegner, der seinem Team alles abverlangen wird. „Wir sind darauf eingestellt und wollen die Heimreise nicht mit leeren Händen antreten.“ Allerdings gestaltet sich die Personallage äußerst schwierig.

SV Leutendorf – TSV Konnersreuth II
Nach dem schlechten Auftritt in Fuchsmühl fordert Spielleiter Thomas Cernousek sein Team auf, eine Schippe draufzulegen. „Das wird gegen einen spielstarken Gegner auch nötig sein, sollen die Punkte in Leutendorf bleiben.“Florian Stich kehrt in den Kader zurück. Gegen Kondrau sah TSV-Spielleiter Florian Neumann eine starke Leistung seiner Mannschaft. „Wenn wir daran anknüpfen, dann werden wir definitiv punkten. Mit einem Sieg wollen wir uns in der Tabelle verbessern.“ Die Personallage ist gut.

ASV Waldsassen – SG Fuchsmühl
Damit der Sieg gegen Marktredwitz an Wert gewinnt muss die Mannschaft unbedingt nachlegen. „Wir spielen zu Hause und wollen weiter vorne mitmischen. Daher zählt nur ein Sieg“, setzt Trainer Thomas Stark seine Truppe bewusst unter Druck. Verletzungsbedingt fällt mit Burger und Ligus die halbe Abwehr aus. Die Hausherren sieht SG-Trainer Wolfgang Eiglmeier in der Favoritenrolle. „Sie müssen sich die Punkte aber schwer erkämpfen“, lautet seine Kampfansage. „Wenn wir komplett sind und einen guten Tag erwischen, ist ein Erfolgserlebnis durchaus drin. Ich will auf gar keinen Fall ohne Punkt heimfahren.“Die Aufstellung entscheidet sich kurzfristig.

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