26.04.2018 - 22:48 Uhr
Oberpfalz

Kreisliga Nord Kreisliga Nord, Vorbericht

Vier Spieltage vor Saisonende der Kreisliga Nord trennen Spitzenreiter SV Grafenwöhr (56) vier Zähler vom Tabellenzweiten SpVgg SV Weiden II (52), so dass der direkte Aufstieg nach wie vor für beide Teams möglich ist.

von Erich VölklProfil

Im Tabellenkeller ist die Spannung kaum zu überbieten Der Vorletzte SV Neusorg (20), der noch mit einer Partie im Rückstand ist, hat mit dem Heimsieg gegen den Tabellenvierten FC Tremmersdorf (36) wieder Anschluss gefunden. Stark gefährdet sind der Drittletzte SV Anadoluspor Weiden (23), sowie die DJK Ebnath und der TSV Erbendorf mit jeweils 24 Zählern. Aber auch der SC Kirchenthumbach (26) und die DJK Weiden (27) sind definitiv noch nicht aus dem Schneider. Gar nicht gut sieht es für Schlusslicht DJK Irchenrieth aus, hat man doch erst 13 Zähler auf dem Habenkonto.
SC Kirchenthumbach
SV Neusorg So. 15.00
SCK-Spielertrainer Daniel Klempau ist mit der aktuellen Situation mehr als unzufrieden. „In Kemnath hätten wir uns aufgrund der zweiten Halbzeit einen Punkt auf jeden Fall verdient", resümiert er die Partie. „Nun gastiert mit Neusorg ein direkter Konkurrent im Rennen um den Klassenerhalt. Wir müssen jetzt endlich aufwachen und uns wehren. Ansonsten werden wir ganz schnell ganz nach unten durchgereicht." Leider muss er wieder auf fünf Stammkräfte verzichten.
Nach drei Siegen aus den letzten vier Partien sind die Gäste dem rettenden Ufer wieder näher gekommen. Der Siegtreffer gegen Tremmersdorf in letzter Minute durch Kapitän Wedlich gab dem Team viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Trainer Lautenbacher erwartet in Kirchenthumbach ein enges Spiel, da die Gastgeber nach der Hinspielniederlage sehr motiviert sein werden. Er möchte mit seinem Tam unbedingt Zählbares mitnehmen. Söllner und Herrmann kehren in den Kader zurück und der Einsatz von Harms ist fraglich.
FC Weiden-Ost
SV Anadoluspor Weiden So. 15.00
„Mit Anadoluspor treffen wir im Stadtderby auf das viertbeste Team der Rückrunde“, sagt Trainer Peter Kämpf. „Unsere Gäste stehen mittlerweile zu Unrecht im Tabellenkeller. Sie spielen aktuell sehr konstant Wir hatten schon im Hinspiel enorme Probleme und Anadoluspor hat durch unsere Doppelbelastung einen kleinen Vorteil. Wir möchten die Punkte aber dennoch zu Hause belassen.“
Nach dem torlosen Unentschieden gegen Erbendorf spricht Gästecoach Akram Abdel-haq von einer sehr schweren Aufgabe. „Wir haben nichts zu verlieren und möchten wie in Spielen zuvor eine gute Leistung zeigen und uns wieder anständig verkaufen“, motiviert er seine Mannschaft. Personell muss er wieder auf den ein oder anderen Akteur verzichten.
FC Tremmersdorf
SpVgg SV Weiden II So. 15.00
Nach der Last-Minute-Niederlage in Neusorg gastiert mit der „Zweiten“ vom Wasserwerk einer der beiden Aufstiegsaspiranten der Kreisliga Nord. Spielertrainer Robert Schäffler und seinem Team ist bewusst, dass die Punkte gegen die jungen und technisch starken Nachwuchsspieler nur mit einer Sahneleistung zuhause bleiben können und Rang vier in der Tabelle verteidigt werden kann.
Eine unangenehme Auswärtspartie erwartet Trainer Rainer Fachtan in Tremmersdorf. Der Gegner stellt eine sehr erfahrene Mannschaft und hat mit Patrick Dittner einen gefährlichen Angreifer in ihren Reihen. Dennoch möchte die junge Wasserwerkself auch dieses Spiel gewinnen. Bis auf den verletzten Routinier Michael Riester kann auf das bewährte Team zurückgegriffen werden.
TSV Erbendorf
SVSW Kemnath So. 15.00
TSV-Coach Stefan Rupprecht berichtet von einem gerechten Remis bei Anadoluspor. Es war ein sehr wichtiger Zähler für den Klassenerhalt gegen einen direkten Kontrahenten. „Nun müssen wir alle drei Punkte gegen Kemnath zuhause belassen“, fordert er sein Team auf, um die Chance auf eine weitere Saison in der Kreisliga aufrecht zu erhalten. Am Kader ändert sich nichts.
„Mit dem wichtigen Heimdreier und einer guten Leistung gegen den direkten Kontrahenten aus Kirchenthumbach haben wir uns etwas Luft nach unten verschafft“, resümiert Gästespielertrainer Christian Ferstl die Partie. Auch im nächsten Spiel gegen Erbendorf heißt es wiederum: Verlieren verboten. Hierfür soll der Schwung der letzten beiden Siege mitgenommen werden. Der Kader steht ihm komplett zur Verfügung.
DJK Weiden
DJK Irchenrieth So. 15.00
Trotz der Niederlage am Wasserwerk beim Tabellenzweiten lobt DJK-Coach Matthias Müller seine Mannschaft. „Einsatz und Wille waren top. Leider mussten wir an diesen Tag sieben Spieler ersetzen. Wer gegen Irchenrieth auflaufen kann wird sich kurzfristig zeigen. Trotz personeller Probleme zählt in dieser Partie nur ein Sieg.“
Abhängig vom Nachholspiel am Freitagabend ist es für die Gäste vermutlich die letzte Chance den Relegationsplatz zu erreichen. „Wir müssen einfach an uns glauben und umsetzen, was wir uns im Training in den letzten Monaten hart erarbeitet haben“, sagt Trainer Markus Schreiner. „Wir werden uns dem drohenden Abstieg nicht kampflos ergeben und am Weidener Flutkanal alles geben.“
SV Grafenwöhr
SV Plößberg So. 15.00
„Das erst zweite Heimspiel in diesem Jahr beschert uns einen spielstarken Gegner", berichtet Trainer Roland Lang. Wie zuletzt muss er mit Dippl, Kaya, Rahn, Drat, Bernet und Schmidt auf sehr viele verletzte Spieler verzichten. Nichtsdestotrotz sollen die Punkte unbedingt zuhause bleiben.
„Gegen Neusorg und Ebnath konnten wir zwei verdiente Heimsiege einfahren“, freut sich Gästecoach Harald Walbert. „Wenn wir alle Mann an Bord haben, sind wir eine starke Truppe, die an einem guten Tag jeden Gegner besiegen kann. Leider mussten wir in dieser Saison oft auf viele Leitungsträger verzichten. Auch in Grafenwöhr wird wieder die eine oder andere Stammkraft fehlen. Trotzdem werden wir alles geben um Zählbares mit nach Hause zu bringen.“
DJK Ebnath
VfB Mantel So. 16.00
0bwohl bereits sechs Spiele seit der Winterpause ausgetragen wurden, warten die Gastgeber weiter auf den ersten Dreier. Verletzungspech aber auch extreme Harmlosigkeit vor des Gegners Tor, haben die Sebald-Truppe in den Abstiegskampf abrutschen lassen. Gegen Mantel kann Trainer Markus Sebald wieder auf Spielführer Bene Hoffmann und Routinier Matthias Küffner zurückgreifen. Auch Andi Daubner steht wieder im Kader. Dafür fallen die Urlauber Maxi Pickert und Fabian Prokisch aus. Ein Heimsieg ist Pflicht, wenn man auch weiterhin der Kreisliga angehören will.
VfB-Coach Tobias Heindl berichtet, das auch die Heimniederlage gegen Weiden-Ost verdient war. Seine Mannschaft und er sind sich bewusst, um was es in Ebnath geht. Personell hofft er, dass sich die Situation entspannt.

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