25.08.2021 - 16:34 Uhr
MünchenOberpfalz

Es macht nicht mehr "bumm" - ein Podcast-Nachruf auf Gerd Müller

Warum war Gerd Müller so gut? Welche Bedeutung hatte er für junge Fans in den 1970ern? Warum war er gerade wegen seiner Probleme ein Fußball-Held? Wir würdigen die FC-Bayern-Legende und klären die Frage: Wie gut wäre er heute?

von Thomas Webel Kontakt Profil

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Gerd Müller war ein Mann der Rekorde: 566 Tore in 607 Pflichtspielen für den FC Bayern, 365 Tore in 427 Partien in der Bundesliga. Dreimal gewann er den Europapokal der Landesmeister. 1974 schoss er Deutschland zum WM-Titel. Trotz all der Erfolge blieb der "Bomber der Nation" immer eher zurückhaltend. Teils litt er auch unter Ablehnung und Hochmut, die ihm, dem bildungsfernen Mann aus der schwäbischen Provinz, mitunter entgegenschlugen.

Auf die Erfolge mit dem FC Bayern und der Nationalmannschaft folgte ein eher mäßig erfolgreiches USA-Abenteuer und danach der Absturz in den Alkoholismus. Bis seine alten Freunde vom FC Bayern ihn zum Entzug trieben und ihn danach als Trainer für Jugend- und Amateurspieler anstellten. In dieser Funktion wirkte er an der Entwicklung von damals jungen Talenten wie Thomas Müller oder Bastian Schweinsteiger mit.

Im Podcast "Weiter, immer weiter", wollen wir klären: Warum war Gerd Müller so gut? Wie gut wäre er heute? Wie konnte die Achse Sepp Maier - Franz Beckenbauer - Gerd Müller so gut funktionieren? Und vor allem auch: Welche Bedeutung hatte Gerd Müller für die Entwicklung des FC Bayern München sowie auch eine ganze Generation von Nachwuchskickern? Oder um Franz Beckenbauer zu zitieren: "Ohne die Tore vom Gerd wären wir noch immer in unserer alten Holzhütte an der Säbener Straße."

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