31.03.2021 - 19:00 Uhr
Neuhaus/WindischeschenbachOberpfalz

Die Bergetappe mit tollen Aussichten: Wanderung auf dem vierten Abschnitt des Goldsteigs

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Auf die Kinder-Etappe folgt die Ochsentour: Der vierte Abschnitt des Goldsteigs hat es in sich – 22 Kilometer lang und mehrere schweißtreibende Anstiege. Vor allem Eisenbahnfans kommen auf ihre Kosten.

Von den Höhen zwischen Neustadt und Wilchenreuth öffnet sich immer wieder der Blick nach Osten. An manchen Stellen sind gleichzeitig die Burgruine Flossenbürg, der Aussichtsturm auf dem Rabenberg und der Fahrenberg zu sehen.
von Thomas Schaller Kontakt Profil

Die vierte Etappe auf dem Goldsteig beginnt ganz gemütlich und verläuft, wie die vorherige, zunächst an der Waldnaab entlang, die hier jedoch ihre Wildheit abgelegt hat. Technikinteressierte staunen, wenn sie unter der mächtigen Waldnaabbrücke der Autobahn A 93 stehen. Auch die Bahnlinie Weiden–Marktredwitz läuft unter der Brücke durch und begleitet uns eine ganze Weile, so dass Liebhaber der Eisenbahn immer wieder Gelegenheit zu spektakulären Fotoaufnahmen haben. Ein besonderer Punkt dafür ist die Bahnbrücke über den Fluss, etwa einen halben Kilometer nach der Hutzlmühle.

Video mit Eindrücken von der vierten Goldsteig-Etappe

Hier ist die Waldnaab ein richtig breiter Fluss geworden. Sie geleitet den Goldsteig, mal mit mehr, mal mit weniger Abstand, bis nach Neustadt. Nördlich des Stadtteils Mühlberg sei dem Wanderer empfohlen, den Goldsteig zu verlassen, um auf dem mit einem gelben Punkt markierten Rundweg zur Mutter-Anna-Kirche zu gehen.

Nachdem man die historische Altstadt mit den beiden Lobkowitzer-Schlössern durchquert hat, gelangt man zu einem der schönsten Aussichtspunkte auf der vierten Etappe: Von der Klosterkirche St. Felix lässt sich das Weidener Becken bis zum Basaltkegel Parkstein überblicken. Eine weitere tolle Sicht tut sich hernach auf den Höhen südlich des Satzbergs (494 m) auf. Im Osten sind die Burgruine Flossenbürg, der Aussichtsturm auf dem Rabenberg und der Fahrenberg zu sehen.

Hinter Wilchenreuth wird es anstrengend, wenn auf dem Weg nach Theisseil ein erster Berg zu meistern ist, bevor es dann nach der Staatsstraße zum Schlussanstieg hinaufgeht zum Fernsehturm Geißleite (636 m) und weiter zur Strobelhütte beim Vierlingsturm (633 m). Nur noch kurz ist es hinunter zum Ziel am „Hölltaler Hof“. Mit dieser Folge unserer kleinen Goldsteig-Serie reiche ich den Staffelstab an meinen Kollegen Josef Maier weiter.

Wanderkarte der vierten Goldsteig-Etappe

Alle bisher erschienenen Folgen unserer Goldsteig-Serie finden Sie hier

Weiden in der Oberpfalz

Die Internetseite des Goldsteigs mit GPS-Daten fürs Wander-Navi zum Herunterladen

Service:

Goldsteig-Etappe 4: Neuhaus–Oberhöll

  • Daten: Länge 22 km; Dauer rund 6:30 Std.; 530 Höhenmeter; höchster Punkt 633 m.
  • An-/Abreise: Mit der Oberpfalzbahn über Weiden nach Windischeschenbach, von dort kurzer Fußweg nach Neuhaus. Nach der Wanderung Fußweg nach Letzau zur Bushaltestelle an der Staatsstraße (ca. 1,5 km), mit dem RBO-Bus nach Weiden zum Bahnhof; alternativ: von Oberhöll mit dem Taxi zum Bahnhof.
  • Einkehr (coronabedingte Einschränkungen beachten!): Neuhaus und Windischeschenbach, Wurz, mehrere Möglichkeiten in Neustadt, Wilchenreuth, Theisseil, Strobelhütte auf dem Fischerberg, „Hölltaler Hof“.
  • Besonders sehenswert: Burg Neuhaus mit Waldnaabtal-Museum, Neustadt/Waldnaab mit historischer Altstadt und Stadt-/Glasmuseum, Mutter-Anna-Kirche und Klosterkirche St. Felix, St.-Ulrich-Kirchen in Wilchenreuth, Vierlingsturm auf dem Fischerberg.
  • Auskünfte: Tourismusverband Ostbayern, Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg, Telefon: 0941/58539-0, E-Mail: info[at]ostbayern-tourismus[dot]de, Internet: www.ostbayern-tourismus.de

 

 

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