20.08.2018 - 13:40 Uhr
Oberpfalz

Nittenau: Gutachter braucht Zeit

Alles wartet auf den Gutachter: Ein LKA-Experte untersucht mehrere Gewehre, aus einem wurde vergangene Woche bei Nittenau wohl ein tödlicher Schuss abgegeben. Allerdings kann die Prüfung dauern - und wird wohl kein klares Ergebnis bringen.

Hier an der B16 bei Nittenau starb Sonntag vor einer Woche ein Mann auf dem Beifahrersitz eines fahrenden Autos. Woher der Todesschuss kam, ist noch unklar.

Nach dem Tod eines 47-Jährigen auf dem Beifahrersitz eines fahrenden Autos in der Nähe von Nittenau konzentrieren sich die Ermittlungen der Kriminalpolizei Amberg weiterhin auf die Teilnehmer einer Jagd, die sich zum Zeitpunkt des tödlichen Schusses nahe der B16 am Nittenauer Ortsteil Goppeltshof abspielte. Ein Gutachter des Landeskriminalamts prüft derzeit sichergestellte Gewehre. Er soll so feststellen, aus welchem die tödliche Kugel abgefeuert wurde. "Parallel laufen zudem weitere Ermittlungsmaßnahmen", vermeldet Polizeisprecher Andreas Weidauer. Welche Maßnahmen das sind, wollte er allerdings nicht näher erklären.

Auch zum laufenden Gutachten zu den Jagdgewehren gab sich der Pressesprecher zurückhaltend. Die Untersuchung sei aufwendig und könne deshalb noch längere Zeit andauern. Außerdem erwarte die Polizei nicht unbedingt eindeutige Ergebnisse. "Vermutlich wird es als Ergebnis nur einen Prozentwert für die Wahrscheinlichkeit geben, mit der aus einem der Gewehre das Projektil abgefeuert wurde", erklärte Weidauer. Die "Bild-Zeitung" hatte berichtet, dass die Gewehre von fünf Jägern untersucht werden. Dies wollte Weidauer nicht bestätigen. "Dazu machen wir keine Angaben."

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