23.08.2018 - 14:06 Uhr
NittenauOberpfalz

Rummlfelser räumen Feldstadel

Nach über 30 Jahren verliert die Faschingsgesellschaft "D'Rummlfelser" ihre über den Landkreis hinaus bekannte Faschingsschmiede, den Feldstadel. Ob es wieder einen Fischbacher Faschingszug 2019 geben wird, kann Zugleiter Ulrich Fendl derzeit nicht beantworten.

„D’Rummlfelser“ sind nun aus dem Feldstadel ausgezogen. Deshalb ist unsicher, ob es 2019 einen Faschinzug in Fischbach geben wird.
von Autor HEGProfil

(heg) Im Vorfeld der Räumung mussten aber noch einige Missverständnisse mangels Kommunikation ausgeräumt werden. Der Geschäftsleiter der Stadt Nittenau, Jakob Rester, informierte den Präsidenten der Faschingsgesellschaft "D'Rummlfelser", Roland Vogl, darüber, dass der Abbruch des Feldstadels für den März 2018 vorgesehen sei und daher zum Ende der Faschingssaison 2018 geräumt werden müsse. Dieses Kündigungsschreiben ist allerdings bei Roland Vogl nicht angekommen und seitens der Stadt wurde auch nicht nachgefragt. Jede Menge Kopfzerbrechen wären dem Zugleiter Ulrich Fendl und dem Präsidenten Roland Vogl erspart geblieben, wenn diese Information schon im Frühjahr vorgelegen wäre. In Vertretung des Bürgermeisters Karl Bley hat nun der stellvertretende Bürgermeister Albert Meierhofer im Juli 2018 schriftlich dazu aufgefordert, den Stadl bis 14. Juli zu räumen, obwohl im Vorfeld, wie Vogl berichtete, bereits mit Bley vereinbart wurde, dass bis Ende August geräumt sein wird.

Also sechs Wochen weniger Zeit bei der "Herbergssuche" für Material und zehn Wägen, was sich bisher mehr als schleppend abzeichnete. Mehrere Rückfragen und Verständigungsversuche bei der Stadt sind laut Vogl ins Leere gelaufen und endeten wohl auch wegen der Urlaubszeit, insbesondere der des Bürgermeisters, in den Vorzimmern.

Dabei wollten die Rummlfelser nur von einem Verantwortlichen wissen, ob im Stadl des Schreinerhauses (im Besitz der Stadt und seit Jahren leerstehend) ein Wagen eingestellt werden dürfe und seitens der Stadt, wie ebenfalls schon von Bürgermeister Karl Bley zugesagt, mit weiterer Unterstützung zu rechnen sei. Mittlerweile konnten in einem Gespräch mit dem Bley die Missverständnisse ausgeräumt werden und der Auszug aus dem Feldstadel ist bereits vollzogen. "Wie es mit dem Faschingszug weitergehen wird, muss man abwarten", sagt Fendl.

Zum letzten Mal wird das Tor „Zur Rummlburg“ geschlossen.

Der letzte Wagen wird zur Räumung vorbereitet.

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