19.04.2021 - 07:58 Uhr
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Arbeit mit System - das perfekte Zeitmanagement

Die To-Do-Liste ist endlos lang, aber irgendwie wird trotzdem nichts erledigt? Damit ist jetzt Schluss. Denn mit dem passenden Zeitmanagemen sind wir strukturierter als je zuvor – und können endlich wieder früher in den Feierabend starten.

Mit der richtigen Organisation wird die To-Do-Liste schnell kürzer.
von Laura Schertl Kontakt Profil

Eisenhower-Prinzip

Nach dem Eisenhower-Prinzip werden Aufgaben in vier verschiedene Kategorien oder Quadranten eingeteilt: A-Aufgaben, B-Aufgaben, C-Aufgaben und Aufgaben, die eliminiert oder delegiert werden können. A-Aufgaben sind wichtig und dringend, sollten also möglichst sofort erledigt werden. Kategorie B-Tasks sind wichtig, aber nicht dringend. C-Aufgaben sind nicht wichtig, aber dringend. Darunter fallen Anrufe, Meetings oder Termine zu vereinbaren. Vorsicht: Diese To-Dos verdrängen oft Kategorie B-Aufgaben und sollten deshalb so gut wie möglich reduziert werden. To-Dos aus dem vierten Quadranten sind weder wichtig, noch dringend. Sie sollten gemieden oder delegiert werden.

Während Corona wird der Postbote schon mal zum Tageshighlight.

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Die Pomodoro-Technik

Die Pomodoro-Technik arbeitet mit bestimmten Zeitrahmen und festgelegten Pausen und lässt sich in fünf Schritte einteilen. Als ersten Schritt werden alle zu erledigenden Aufgaben aufgeschrieben. Dann stellen wir einen Wecker auf 25 Minuten. In diesem Zeitfenster arbeiten wir konzentriert und ohne jegliche Ablenkung. Danach folgen fünf Minuten Pause. Dieser Ablauf wiederholt sich vier Mal, dann machen wir eine längere Pause von 20 bis 30 Minuten. Natürlich können die Zeitintervalle ganz individuell bestimmt werden. Durch die festgelegten Pausen arbeiten wir in den Arbeitsphasen viel effektiver. Fun Fact: Die Pomodoro-Technik wurde nach einer Küchenuhr in Tomatenform benannt.

Eat the frog

Eat the frog, oder auch „Küss den Frosch“, ist wohl eine der einfachsten und doch effektivsten Methoden. Der Kern: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Soll heißen, wir starten mit der nervigsten oder anstrengendsten Aufgabe in den Tag. Denn Morgens ist unsere Konzentration, unsere Energie und unsere Motivation am höchsten, schwierige To-Dos fallen uns leicht. Außerdem: Die schlimmste Aufgabe bereits am Morgen erledigt zu haben sorgt für einen Stimmungs-Booster, alles kommende erscheint uns automatisch viel leichter. Eat the frog kreiert ein Erfolgserlebnis und ein Gefühl von Fortschritt, dass unsere Produktivität auch den restlichen Arbeitstag antreibt.

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