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19.08.2020 - 13:05 Uhr
OberpfalzOberpfalz

Azubi-Messe jetzt total digital

Neue Formate, neue Chancen – das bietet die Online-Karrieremesse „Onetzwerk Azubi Spezial“ sowohl Unternehmen als auch Nachwuchskräften.

Die digitale Ausbildungsmesse verfügt über ein authentisches Messedesign.
von Redaktion ONETZProfil

Die Messe "Onetzwerk Azubi Spezial", die vom 15. bis 17. September stattfindet, ist für Besucher kostenlos. Diese können an virtuellen Ständen mit den Ausstellern interaktiv in Kontakt treten, spannende Video-Vorträge besuchen oder ihren zukünftigen Arbeitsplatz bereits vorab online besichtigen. Und die Firmen? Sie treffen mögliche Bewerber genau dort, wo sich diese ohnehin gerne bewegen: im Internet.

Begeisterung für das Projekt

Wenn Jacqueline Roscher von der „Azubi Spezial“ erzählt, ist ihr die Begeisterung für das Projekt anzumerken. „Die Möglichkeiten, die diese Form der Veranstaltung bietet, sind vielfältig und besonders für den Einsatz im Personalbereich geeignet.“

Die Leiterin der Agentur OM Netzwerk ist selbst ein Digital Native und weiß, wie sie digitale Marketinginstrumente optimal einsetzt. Dieses Wissen will Roscher zusammen mit ihren Kollegen Michael Renner, Andrea Saame und Eva-Maria Irlbacher von Oberpfalz-Medien für zukünftige Veranstaltungsformate nutzen, von denen die virtuelle Karrieremesse nur ein erster Baustein ist.

Die Möglichkeiten, die diese Form der Veranstaltung bietet, sind vielfältig und besonders für den Einsatz im Personalbereich geeignet.

Jacqueline Roscher, Agenturleitung OM-Netzwerk

Jacqueline Roscher, Agenturleitung OM-Netzwerk

Individuelle Lösungen von OM-Netzwerk

Als Tochter der Oberpfalz-Medien-Gruppe verfügt die Full-Service-Agentur zudem über ein Netzwerk an Partnern, mit denen individuelle Lösungen für Kunden aller Branchen entwickelt werden. Dazu zählen Berater, Grafikdesigner, Redakteure und Texter, Foto- und Videografen, Webentwickler, Social-Media-Experten, Eventmanager und SEO-Profis. „Wir wollen unser Know-how für die Unternehmen hier, aber auch für den gesamten Standort einsetzen, der ein erstklassiges Arbeits- und Lebensumfeld bietet“, sagt Roscher überzeugt.

Positives Feedback zur digitalen Ausbildungsmesse

Dafür gibt es aus der regionalen Wirtschaft positives Feedback, wie Michael Renner, Mediaberater bei Oberpfalz-Medien, bestätigt: „Die Firmen sind sehr aufgeschlossen, neue Wege zu gehen. Das merken wir bereits bei den Rückmeldungen für die Onetzwerk Azubi Spezial.“ Auch Schulen und Bildungsanbieter seien äußerst interessiert.

Die Firmen sind sehr aufgeschlossen, neue Wege zu gehen. Das merken wir bereits bei den Rückmeldungen für die Onetzwerk Azubi Spezial.

Michael Renner, Mediaberater bei Oberpfalz-Medien

Michael Renner, Mediaberater bei Oberpfalz-Medien

Alle weiteren Informationen zur "Onetzwerk Azubi Spezial" gibt es auf der Messe-Website

Stimmen aus der Region

Lisa Pössinger, IGZ

Spannende Live-Einblicke geplant

ONETZ: Welche Chancen sehen Sie im digitalen Messeformat?

Lisa Pössinger, IGZ: Reichweite und Flexibilität sind für uns die Vorteile einer digitalen Messe: Beliebig viele Eltern können bequem von zu Hause mit ihren Kindern die Messe besuchen, um sich zu informieren. Und das zeitlich ganz flexibel.

ONETZ: Wie werden Sie sich auf der Messe präsentieren?

Lisa Pössinger, IGZ: Wir wollen im Rahmen eines virtuellen Events spannende Live-Einblicke in die IGZ-Arbeitswelt geben. Dabei werden wir auch unsere Mehrwerte als Top-Arbeitgeber in der Region präsentieren, wie beispielsweise modernste Arbeitsplätze, ein JOB&FIT-zertifiziertes Betriebsrestaurant, kostenfreie Getränke und Obst, ein eigenes Fitnessstudio am Standort Falkenberg sowie einen persönlichen IGZ-Paten für die Einarbeitung.

ONETZ: Welchen Abschluss sollten Interessierte bei Ihnen mitbringen?

Lisa Pössinger, IGZ: Wir bieten verschiedene Ausbildungsberufe an, die jeweils mindestens einen mittleren Bildungsabschluss erfordern. Im handwerklichen Bereich ist zudem handwerkliches Geschick Grundvoraussetzung, im technischen Bereich großes Interesse an Technik und IT. Im kaufmännischen Bereich sind hingegen gute Office-Kenntnisse, Kommunikationsfähigkeit und Organisationstalent gefragt.

Oberstudiendirektor Thomas Reitmeier ist Schulleiter des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Weiden II.

Online-Event als ideale Lösung

ONETZ: Was halten Sie von der Umstellung der Messe auf digital?

Thomas Reitmeier, Schulleiter: In der aktuellen Situation der Pandemie erachte ich die Umstellung der Messe auf die digitale Form als die einzig richtige. Weil sich das Online-Event nahtlos in die Zeit des Distanzunterrichts einreiht, erwarte ich mir eine rege Teilnahme unserer Schülerinnen und Schüler sowie einen reibungslosen Ablauf mit einem merkbaren Zugewinn bei Ausbildungsbetrieben und Lernenden.

ONETZ: Welche Vorteile für Messebesucher sehen Sie noch zusätzlich?

Thomas Reitmeier, Schulleiter: In erster Linie den gewahrten Infektionsschutz. Aber auch die Zeitersparnis für die wegfallende An- und Abfahrt, das ausgedehnte Zeitfenster gegenüber einer Präsenzveranstaltung sowie die Ortsunabhängigkeit sind wichtige positive Aspekte.

ONETZ: Wie gestalten Sie den Messebesuch?

Thomas Reitmeiter, Schulleiter: Wir geben die Informationen Anfang September an unsere Lernenden weiter und informieren zusätzlich über unsere Lehrkräfte. Ob die Klassen dann gemeinsam die digitale Messe besuchen oder die Jugendlichen in Eigenregie oder ob es eine Mischform wird, werden die beiden Fachbetreuer für „Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle“ noch entscheiden.

Anna-Lena Hägler, Abiturientin

Digitale Formate sind Alltag

ONETZ: Warum besuchst die digitale Ausbildungsmesse?

Anna-Lena Hägler: In diesem Jahr habe ich meine Fachhochschulreife nachgeholt und nun steht ein Studium an. Die digitale Ausbildungsmesse bietet mir eine gute Möglichkeit, mich vorab über regionale Arbeitgeber zu informieren, bei denen ich beispielsweise mein Praxissemester absolvieren kann und das alles trotz Beschränkungen durch Corona.

ONETZ: Auf was bei der digitalen Ausbildungsmesse bist du besonders gespannt?

Anna-Lena Hägler: Darauf, wie die digitale Messe umgesetzt wird und was sich die Arbeitgeber für ihre virtuellen Stände einfallen lassen. Ich kann mir beispielsweise vorstellen, dass es Zoom-Meetings und Chatrooms geben wird, um sich auszutauschen, sowie Informationen rund um die Ausbildung als Download.

ONETZ: Wie wichtig sind digitale Formate bereits in deinem Alltag?

Anna-Lena Hägler : Wir leben in einer digitalen Welt, daher gehört die Kommunikation über Social Media wie WhatsApp und Instagram mit Freuden zu meinem Alltag. Durch die aktuelle Situation aufgrund von Corona haben solche Formate auch in Schulen und im Studium Einzug gehalten und sind in gewisser Weise nicht wegzudenken. Ohne Zoom und Co. hätte man Unterricht und Vorlesungen nicht weiterführen können.

Info:

So funktioniert die virtuelle Ausbildungsmesse

Um die virtuelle Messe zu besuchen, muss man lediglich im Internet-Browser www.onetzwerk.de eingeben. Eine Registrierung ist nicht nötig und auch Extra-Programme beziehungsweise Plug-Ins müssen nicht installiert werden. Während der Veranstaltungstage sind die virtuellen Messehallen rund um die Uhr geöffnet. Der direkte Kontakt mit den Ausstellern ist jedoch nur zu den normalen Arbeitszeiten möglich. Hierfür nutzen die meisten Aussteller die Live-Chat-Funktion. Ist der Messe-Chat aktiv, kann der Besucher über das Chat-Fenster am rechten Bildschirmrand mit den jeweiligen Ansprechpartnern korrespondieren. Wann die Live-Chat-Funktion aktiviert ist, ist der Ausstellerübersicht zu entnehmen. Nachrichten können jedoch jederzeit über den Kontakt-Button am Messestand oder über die hinterlegten Kontaktmöglichkeiten unter „Anschrift“ versendet werden. Im virtuellen Konferenzraum präsentieren Referenten ihre Vorträge rund um Ausbildungs-, Studien- und Karrieremöglichkeiten. Alle Referate und Impulse sind während des Online Events kostenlos und 24 Stunden am Tag verfügbar.

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