16.08.2019 - 17:22 Uhr
OberpfalzOberpfalz

Doppelspitze beim Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald

Die Herausforderung, alleine Geschäftsführer eines Vereins mit 266 Mitgliedsgemeinden zu sein, ist groß. Damit der Betrieb reibungslos funktioniert, haben nun zwei Männer die Führung beim Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald inne.

Sie sind die Geschäftsführer beim Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald: Stefan Härtl (rechts) und Bernd Stengl.
von Wolfgang Ruppert Kontakt Profil

Seit der zweiten außerordentlichen Mitgliederversammlung des Naturparks Nördlicher Oberpfälzer Wald steht fest: Die Geschäftsführung des 266 Mitglieder starken Vereins liegt nun in den Händen zweier Männer. Stefan Härtl, der Ende Juli den Geschäftsführerposten von Martin Koppmann übernommen hat, bekommt Unterstützung von Bernd Stengel als stellvertretenden Geschäftsführer. Während sich der 28-jährige Wirtschaftsförderer Härtl um die Abwicklung von Fördermaßnahmen kümmert, ist Stengl für die Betreuung der Direktvermarkter und das Marketing zuständig.

"Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die doch recht umfangreichen Aufgaben des Geschäftsführers auf zwei Kanäle aufzuteilen", erklärte Stengl. Die Wahl zum stellvertretenden Geschäftsführer sei deshalb auf den 48-Jährigen gefallen, weil er bereits im Regionalmarketing im Landratsamt Neustadt/WN das Programm "Original - Regional" mitbetreut. Dabei handelt es sich um ein Projekt der Metropolregion Nürnberg, das zum Ziel hat, regionale Direktvermarkter zu unterstützen, damit diese ihre Produkte auch überregional vermarkten können. "Wir waren dadurch auf der Consumenta und dem Nürnberger Christkindlsmarkt vertreten", erzählt Stengl. Da einige der Mitglieder des Naturparkvereins gleichzeitig Teilnehmer am Projekt der Metropolregion sind, manch andere aber nicht, ist seine Aufgabe, alle unter einen Hut zu fassen. Sein Ziel: Die strategische Vermarktung regionaler Produkte aus dem Gebiet des Naturparks Nördlicher Oberpfälzer Wald.

Auch wenn sich die Struktur der Vereinsspitze verändert hat, ist es Härtl ein großes Anliegen zu betonen, dass sich außer der personellen Umstrukturierung nichts verändern wird. "Für die Gemeinden wird sich der Ablauf nicht umstellen. Die von Koppmann vorbereitete Arbeit werden wir selbstverständlich weiterführen."

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.