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28.08.2020 - 13:27 Uhr
OberpfalzOberpfalz

Eltern und Freunde als Karriereberater

Digital und für alle zugänglich: Die Online-Karrieremesse "Onetzwerk Azubi Spezial" findet von 15. bis 17. September 2020 statt.

Vom Sofa aus den Traumberuf finden: Auf der Onetzwerk Azubi Spezial können sich Jugendliche, ihre Eltern und Freunde rund um die Uhr durch die virtuellen Messehallen klicken.

Was will ich werden? Die Berufswahl ist eine spannende Phase – nicht nur für Jugendliche kurz vor dem Schulabschluss, sondern auch für ihr näheres Umfeld.

Die neue digitale Messe „Onetzwerk Azubi Spezial“ macht es Eltern, Geschwistern oder auch Freunden möglich, sich ebenfalls über aktuelle Berufsbilder zu informieren – zeitlich flexibel und von zu Hause aus. So können sie bei dieser wichtigen Entscheidung wertvolle Tipps und Ideen beisteuern.

Rund 350 anerkannte Ausbildungsberufe und etwa 18 000 Studiengänge gibt es in Deutschland. Sich in diesem Angebotsdschungel zurechtzufinden, ist sicher für viele Jugendliche eine Herausforderung, bei der es gute Ratgeber braucht.

„Eltern, aber auch Freunde oder Geschwister sind wichtige Bezugspersonen bei der Berufswahl, denn sie kennen die Stärken und Interessen der Jugendlichen gut“, so Viktor Mittag, Leiter digitale Vermarktung bei den Oberpfalz-Medien. „Unser digitales Messeformat bietet eine hervorragende Möglichkeit, die Jugendlichen als Tippgeber auf dem Weg ins Berufsleben zu begleiten.“

Das regionale Online-Event punktet mit einer großen Bandbreite an Bildungsanbietern und Unternehmen, die gezielt nach Auszubildenden suchen. Der Zugang könnte kaum einfacher sein.

Entspannter Besuch mit direktem Kontakt

Anders als im üblichen Messe-Setting braucht es keine komplexe Planung, sondern lediglich einen Computer mit Internetzugang. Von zu Hause aus kann man mit interessanten Firmen chatten oder sich bei spannenden Expertenvorträgen informieren.

Die Azubi-Messe ist an den Veranstaltungstagen rund um die Uhr geöffnet und komplett kostenfrei ohne Anmeldung zugänglich. Für die Teilnahme genügt es, im Internetbrowser www.onetzwerk.de einzugeben und schon gelangt man in die virtuellen Hallen.

Gemeinsam die Zukunft vorbereiten

Nach dem Messebesuch kann es für Jugendliche sehr hilfreich sein, die gewonnenen Eindrücke zu teilen und eine zweite oder dritte Meinung von nahen Bezugspersonen einzuholen. Deshalb ist es gerade für Eltern ratsam, sich über die Chancen in der Region zu informieren, auch wenn beispielsweise die Schule bereits einen Besuch plant. Wer sich gemeinsam mit den Jugendlichen auf Info-Jagd begibt, kennt neue Berufsbilder und Studiengänge und kann so wichtige Impulse für die berufliche Zukunft geben.

Hier geht's direkt zur Online-Messe

Info:

So funktioniert das regionale Online-Event

Um die virtuelle Messe zu besuchen, muss man lediglich im Internet-Browser www.onetzwerk.de eingeben. Eine Registrierung ist nicht nötig und auch Extra-Programme beziehungsweise Plug-Ins müssen nicht installiert werden. Während der Veranstaltungstage sind die virtuellen Messehallen rund um die Uhr geöffnet. Der direkte Kontakt mit den Ausstellern ist jedoch nur zu den normalen Arbeitszeiten möglich. Hierfür nutzen die meisten Aussteller die Live-Chat-Funktion. Ist der Messe-Chat aktiv, kann der Besucher über das Chat-Fenster am rechten Bildschirmrand mit den jeweiligen Ansprechpartnern korrespondieren. Wann die Live-Chat-Funktion aktiviert ist, ist der Ausstellerübersicht zu entnehmen. Nachrichten können jedoch jederzeit über den Kontakt-Button am Messestand oder über die hinterlegten Kontaktmöglichkeiten unter „Anschrift“ versendet werden. Im virtuellen Konferenzraum präsentieren Referenten ihre Vorträge rund um Ausbildungs-, Studien- und Karrieremöglichkeiten. Alle Referate und Impulse sind während des Online-Events kostenlos und 24 Stunden am Tag verfügbar.

Heimspiel für Digital Natives: Felix Eckstein, früher Arbeitsberater, heute Gymnasiallehrer

Felix Eckstein, Lehrer, glaubt, dass gerade Schüchterne profitieren.

ONETZ: Warum ist eine Ausbildungsmesse für Schülerinnen und Schüler wichtig?

Felix Eckstein: Einerseits bietet die Messe für Jugendliche, die noch zwischen Uni, Ausbildung bzw. Dualem Studium schwanken, eine hervorragende Orientierung. Viele wissen nicht, was eine moderne Ausbildung alles leistet und welche Karrieremöglichkeiten bestehen. Andererseits schafft sie für diejenigen, die sich bereits entscheiden haben, den perfekten Raum zum Kennenlernen.

ONETZ: Was halten Sie von der Umstellung der Messe auf digital?

Felix Eckstein: Die Schülerinnen und Schüler befinden sich auf vertrautem Terrain. Online und im Klassenverband – gerade Schüchterne können davon profitieren. Ein Like, ein bisschen chatten, vielleicht sogar ein Videocall zum „richtigen“ Kennenlernen: Das alles geht schnell von der Hand. Bei der Technik vertraue ich den Profis von Onetz.

ONETZ: Wie gestalten Sie den Messebesuch?

Felix Eckstein: Es bietet sich an, mit Schülerinnen und Schülern im Vorfeld Fragen zu klären wie: „Was erwarte ich von dem Messebesuch?“ oder „Worüber möchte ich mich informieren?“. Nach der Online-Teilnahme erfolgt im Idealfall ein weiterer Log-in von zu Hause aus – oft gemeinsam mit den Eltern, die vorab informiert werden.

Gemeinsam für die Region: Florian Rieder, IHK Nordoberpfalz

Florian Rieder, IHK, sieht in der Messe ein Instrument der Kommunikation.

ONETZ: Worin liegen die größten Herausforderungen bei der Ansprache zukünftiger Azubis?

Florian Rieder: Wir erhalten sehr positive Signale von den ausbildenden Unternehmen. Der Großteil hält an den Zusagen fest und möchte darüber hinaus weiter junge Mitarbeiter gewinnen. Hauptproblem ist derzeit der fehlende persönliche Kontakt zwischen Unternehmen und potenziellen Auszubildenden. Das digitale Messeangebot bietet deshalb ein hervorragendes Instrument, um die Kommunikation sicherzustellen.

ONETZ: Wie bewerten Sie den Wirtschaftsstandort Nordoberpfalz?

Florian Rieder: Die Nordoberpfalz ist eine industriell geprägte Region mit sehr hoher Lebensqualität. Ergänzt durch starken Handel und innovative Dienstleistungen braucht sich der Standort nicht zu verstecken. Gemeinsam müssen Wirtschaft, Politik und Kommunen gerade in der Krise daran arbeiten, die Vorzüge klar zu kommunizieren.

ONETZ: Wie sind hier die Perspektiven für junge Menschen?

Florian Rieder: Das starke Bildungsangebot gerade in der dualen Ausbildung bietet jungen Menschen hervorragende Karrierechancen. Sie werden in unseren mittelständischen Unternehmen top ausgebildet, bekommen Verantwortung, können sich die Welt anschauen und bleiben dennoch der Region verbunden.

Digitale Formate nicht wegzudenken: Leonie Wächter, Schülerin Dr.-Johanna-Decker Realschule

Leonie Wächter, Schülerin, Kommunikation über Webcam ist für sie Alltag.

ONETZ: Warum gehst du auf die digitale Messe Onetzwerk Azubi Spezial?

Leonie Wächter: Die Berufswahl ist für mich ein sehr wichtiges Thema und da ich mich nächstes Jahr bewerben werde, will ich auf der Messe dafür schon vorab Informationen einholen. Ich bin generell viel im Internet unterwegs und finde auch das digitale Messe-Format sehr passend und ansprechend für meine Altersgruppe.

ONETZ: Auf was bist du besonders gespannt?

Leonie Wächter: Bisher hatte ich noch keine genaue Vorstellung von einer digitalen Messe, deshalb bin ich sehr gespannt, wie die Veranstaltung abläuft. Und natürlich interessiert mich, welche Stellen angeboten werden und freue mich auf die Vorträge, die eventuell mein Interesse für einen bestimmten Ausbildungsberuf wecken könnten.

ONETZ: Wie wichtig sind digitale Formate bereits in deinem Alltag?

Leonie Wächter: Digitale Formate sind für mich sehr wichtig, denn über sie kann ich mich einerseits über Themen informieren, die mich interessieren. Andererseits pflege ich so meine sozialen Kontakte. Gerade jetzt während Corona finde ich es toll, dass es mehr digitale Angebote gibt – sie sind für mich nicht wegzudenken.

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