02.12.2019 - 08:52 Uhr
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Erfolgstipps für die Silvesterfeier – Get the Party started

Gemeinsam mit Freunden die fetteste Silvesterparty in der Umgebung feiern. Damit das gelingt, sind einige Vorbereitungen zu treffen. Wer die folgenden Tipps berücksichtigt, dessen Feier wird bestimmt ein Erfolg.

Die private Silvesterparty will geplant sein - der Sekt zum Anstoßen um Mitternacht sollte kalt und die Gläser schon bereitstehen. Mit ein paar weiteren Tipps kann auch sonst nichts schief gehen.
von Autor DEYProfil

Zehn, neun, acht ... und so weiter: Wenn der Timer des Jahres abläuft, gibt es eine Reihe schlechter Szenarien, in denen ihr stecken könnt. Beispielsweise auf dem Sofa eurer Eltern mit Großtante Irmi. Bei einem verlängerten Abendessen mit jungen Eltern, die am liebsten schon seit zwei Stunden im Bett wären und seit drei Stunden über Babybrei aus dem Thermomix reden. Oder bei Regen in der Schlange vor dem Club, weil gerade Einlassstopp ist. Generell eigentlich halb so wild, denn – nicht vergessen – Spaß ist, was ihr draus macht und – genauso wenig vergessen – Silvester ist auch nur eine Nacht und auch nur eine Party.

Dennoch gibt es eine ziemlich perfekte Szene, in der ihr euch wiederfinden könnt: Gastgeber der fettesten Party des Jahres, umringt von all euren Freunden. Wie? Ganz einfach:

Wer mit dem Gedanken spielt, seine eigene Party zu schmeißen, muss jetzt schnell sein. Drei bis vier Wochen vorher sollten die Einladungen schon bei einer normalen Feier raus. Für Silvester ist es nun tatsächlich fast kurzfristig. Steckt also schnell den Rahmen der Party ab, gebt euren Freunden Bescheid und bittet darum, zeitnah zu- oder abzusagen.

Mindestens gleichzeitig, wenn nicht sogar schon vorher, steht der Locationcheck auf der To-do-Liste. Passen alle Freunde ins Apartment? Kuschelig und eng ist heimelig und gemütlich. Aber gerade, wenn – wie zu Silvester – ein Dinner an einer gemeinsamen Tafel stattfinden soll, braucht‘s Platz. Notfallplan: ins Landhaus der Familie ausweichen oder versuchen, noch etwas anzumieten.

Mieten ist auch die Lösung, wenn euch auffällt, dass ihr einen zweiten Tisch braucht oder die Stühle nicht reichen. Zählt auch mal Gläser, Teller und Besteck durch. Auch das gibt‘s zu mieten, falls Freunde euch nichts leihen können.

Die nächste wichtige Frage ist die nach dem Essen. Wer gerne kocht, wird seiner Kreativität eh freien Lauf lassen. Die Klassiker Fondue oder Raclette sind – verglichen mit einem mehrgängigen Dinner – jedoch schnell vorbereitet, gelingsicher und irgendwie trotzdem besonders. Egal, worauf die Wahl fällt, wichtig ist, den Aufwand (auch finanziell) im Auge zu behalten und realistisch einzuschätzen, wie viel Zeit man für die Zubereitung des Essens investieren kann.

Dabei unbedingt bedenken: Am Silvestertag selbst seid ihr mit Deko und Last-minute-Vorbereitungen beschäftigt; egal, wie gut alles durchgeplant ist. Je weniger Aufgaben ihr euch auf den Tag der Party legt, umso besser. Gekühlte Getränke müssen in ausreichender Menge für jeden frei zugänglich zur Verfügung stehen. Punkt.

Je nach Gastgeber-Typ ist für den einen eine aufgeräumte Wohnung schon ein Highlight, der andere hingegen möchte mit ausgefallener Dekoration auffallen. Je nachdem, wie erfahren oder unerfahren ihr mit Deko seid, desto später oder früher müsst ihr mit deren Planung beginnen und euch Anregungen holen – auf Instagram oder Pinterest zum Beispiel. Denn ein lässig wirkendes, charmantes Arrangement kann durchaus herausfordernd sein.

Genauso wenig funktioniert das mit der Playlist nebenbei. Klar, für echte Musikjunkies ist das kein Problem. Sie haben in ihrem Spotify-Account ohnehin schon für jede denkbare Gelegenheit Mixes gespeichert und warten nur darauf, endlich „play“ zu drücken. Wer da weniger firm ist, muss Zeit einplanen. Party-Playlisten gliedern sich bestenfalls in drei Abschnitte: Warm-up, Primetime und Cool-down. Im ersten Drittel machen sich langsamere Songs und Evergreens gut. Danach kommen die Party-Tracks und gegen Ende darf es wieder ruhiger werden. An Silvester wird in der Regel viel Zeit zu Tisch verbracht. Deswegen sollte das Warm-up deutlich länger sein. Falls die Meute schneller in Schwung kommt als deine Playlist, könnt ihr ein paar Tracks überspringen. Aber nur dann. Generell gilt: no Filler, just Killer. Wenn ihr euch bei einem Song nicht sicher seid, fliegt er am besten von vorneherein aus der Playlist.

„Dinner for One“ gucken, sich gegenseitig fünf Fotos aus dem vergangenen Jahr zeigen und je einen Satz dazu sagen, mit Wachs, Gummibärchen oder Teig orakeln (Google weiß da Genaueres) oder sich ein Krimidinnerset für daheim anschaffen: Ob und wie viel Unterhaltung für die Stunden zwischen Abendessen und Mitternacht nötig ist, könnt ihr spontan entscheiden. Aber es schadet nichts, vorbereitet zu sein.

Fünf i-Tüpfelchen für den Wow-Effekt:

„Come as you are.“ Nicht.

Ein paar eurer Gäste wird der Atmen stocken, die anderen werden‘s feiern: Gebt der Party ein Motto. Je nachdem, wie heiß euer Freundeskreis darauf ist, könnt ihr den „Schwierigkeitsgrad“ einfach anpassen. Für die einen tut‘s eine bestimmte Farbe, die anderen feiern im Steampunk-Outfit. Vergesst nicht, auch die Deko dem Motto anzupassen.

„Bei uns daheim ...“

Eure Eltern haben Silvester Jahr für Jahr mit euch Weihrauch durchs Haus getragen oder ein Sektglas zerdeppert und das war eigentlich immer ganz schön? Es spricht absolut nichts dagegen, Traditionen auch außerhalb der Familie weiterleben zu lassen und euren Freunden zu zeigen, was ihr „damals“ daheim so gemacht habt.

„Ich hab‘ da mal was vorbereitet“

Um Mitternacht wird mit einem Glas Sekt angestoßen. Damit ist die Aufgabe klar. Stellt Gläser bereit und Sekt kalt. Und zaubert das souverän mit einem Handgriff hervor, wenn es soweit ist.

Laissez faire

Nach Tagen und Wochen der Vorbereitung ist es soweit. Die Party ist in vollem Gange, alles läuft wie am Schnürchen. Nun lehnt euch zurück und feiert mit. Ganz entspannt. Die Gäste werden es euch danken. Versprochen.

„Schön, dass du da warst“

Wenn die Wolken wieder lila sind, werden sich auch eure Gäste verabschieden – voller Endorphine, weil ihr ein tolles Silvester hattet. Dieses Gefühl könnt ihr euren Freunden in Form eines Gastgeschenks mitgeben. Ein Glücksklee, ein Schoko-Marienkäfer, eine Flasche des Weines, den ihr hattet, sowas alles. Aber bitte nicht übertreiben.

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