07.02.2019 - 09:48 Uhr
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Erst glatt, dann mild: So wird das Wetter in den nächsten Tagen

Am Freitag kann es noch glatt sein, am Wochenende wird es dann milder, am Sonntag könnte es sogar zehn Grad warm werden, meint unser Wetterexperte Andy Neumaier. Und eine Entschuldigung hat er auch parat.

Onetz-Wetterexperte Andy Neumaier.
von Andy NeumaierProfil

„Irren ist menschlich, sprach der Igel, und stieg von der Klobürste!“ Ja, so manch einer musste letzten Sonntag den an gleicher Stelle prognostizierten „gelegentlichen, leichten Schneefall“ anschließend mit dem Radlader vom Hof fahren. Wer damals die Einleitung gelesen hatte, konnte bereits erkennen, dass die Vorhersage mit Unsicherheiten behaftet war. Was viele nicht wissen: Damit die Prognose freitags in der Zeitung steht, wird sie Donnerstagmorgen erstellt, mit Ausgangsdaten vom Mittwoch. Da liegt so ein Sonntag schon in weiter Ferne, und es war einfach noch nicht erkennbar, ob sich diese Schneefront über uns, oder wie angedacht 200 Kilometer weiter im Osten aufhält. Da hat der rätselnde Schreiberling einfach auf das falsche Kärtchen gesetzt. Ein herzliches Entschuldigung. Jetzt geht’s erstmal in ein steiles Auf und Ab der Temperaturen, der Frost weicht auf.

Tag für Tag milder

Am Freitag kann es anfangs noch glatt sein durch etwas Schnee oder geringen Regen aus der Nacht bei gefrorenen Böden. Nachmittags ist es meist trocken, und gelegentlich zeigt sich auch mal die Sonne bei 0 bis 4 Grad. In der Nacht gibt es wieder leichten Frost, teilweise Nebel, und zum Morgen etwas Schnee und Regen mit Glatteisgefahr.

Am Samstagvormittag regnet es bei stark auffrischendem Wind und stürmischen Böen bis auf die Höhen, nachmittags wechselt die Bewölkung dann mit etwas Sonne hin und her, und gelegentlich kommt noch ein Regen- oder Schneeregenschauer daher. Die Temperaturen steigen auf 2 bis 7 Grad. In der Nacht ist es meist trocken, aber windig, und bei 3 bis -1 Grad gibt es nur noch stellenweise leichten Frost.

Der Sonntag startet noch teilweise mit Auflockerungen, die Wolken werden aber dichter, und vor allem nachmittags regnet es zeitweise bei wieder starken bis stürmischen Windböen. Mit 5 bis 10 Grad erreicht die Milderung ihren Höhepunkt. In der Nacht gibt es weitere Schauer, die zum Morgen oberhalb etwa 400 Meter wieder in Schnee übergehen bei 3 bis 0 Grad.

Zunächst wieder Schnee

Montag und Dienstag könnte bei einigen kräftigen Schneeschauern dann die Schaufel hier und da wieder gebraucht werden, und die Temperaturen gehen auf -2 bis +2 Grad zurück. Nachts herrscht allgemein wieder Frost. Ab Mittwoch wird es unter Hochdruckeinfluss freundlicher, ob damit aber auch die Temperaturen bis zum Wochenende tatsächlich auf vorfrühlingshafte Werte steigen, so wie es momentan aussieht, darf noch angezweifelt werden.

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