03.11.2021 - 15:20 Uhr
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Das Gesetz der Anziehung

Jeder von uns kann mit seinen Gedanken seine Realität erschaffen - davon sind die Anhänger des "Law of Attraction" überzeugt. Sich etwas nur zu wünschen, reicht jedoch nicht, so die OWZ-Glücksexpertin. Wir müssen auch aktiv werden.

Es reicht nicht, nur einen Wunsch ans Universum zu schicken. Wir müssen auch was für unsere Träume tun.
von Evi WagnerProfil

"Das Glück hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken an", wusste schon der römische Kaiser Marc Aurel vor fast 2000 Jahren. Auch Schriftsteller Mark Twain meinte: "Das, was du von dir selbst denkst, bestimmt dein Schicksal." Oder um es mit einem alten Sprichwort zu sagen: "So wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es auch heraus." Dabei handelt es sich immer um das gleiche Prinzip. Gleiches zieht Gleiches an - so könnte man das Gesetz der Anziehung (engl. "Law of Attraction") wohl kurz auf den Punkt bringen. Oder auch: Es ist möglich, die Realität mit den eigenen Gedanken zu erschaffen.

Vielleicht haben Sie den Film "The Secret" gesehen. Durch ihn erlangte das Gesetz der Anziehung damals einen hohen Bekanntheitsgrad, die sozialen Medien und der Drang zur Selbstoptimierung taten in der letzten Zeit ihr Übriges dazu. Mittlerweile sind im Internet unendlich viele - und oft sehr fragwürdige - Videos und Anleitungen zu finden, wie dieses Gesetz in allen Bereichen des Lebens angewendet werden kann. "Das ist ja alles schön und gut", sagen Sie jetzt vielleicht. "Aber wie funktioniert das denn nun? Können meine Wünsche wirklich in Erfüllung gehen?" Ja und nein.

Gedanken werden zu Dingen

Auch im Englischen gibt es dazu ein passendes Sprichwort: "Thoughts become things", also "Gedanken werden zu Dingen". Es wird also nicht unbedingt wahr, was wir uns wünschen, sondern vielmehr das, woran wir denken.

Wichtig ist also, wie wir unsere Gedanken formulieren. Einfach erklärt: Denken wir zum Beispiel "Bitte kein Streit", denken wir dennoch an Streit - und es ist wahrscheinlich, dass es tatsächlich zum Streit kommt. Denken wir jedoch an Harmonie und stellen uns diesen Zustand vor, kann diese auch tatsächlich entstehen.

Wenn wir an uns glauben und überzeugt davon sind, dass wir etwas schaffen, stehen die Chancen sehr gut, dass es auch so kommt. Denn unsere Selbstwahrnehmung beeinflusst indirekt, wie wir auch von unserer Umwelt wahrgenommen werden. Wichtig ist es jedoch, dass uns klar ist, dass es nicht reicht, sich etwas nur zu wünschen. Wir müssen immer auch etwas für unsere Wünsche tun. Ergänzen wir also das Gesetz der Anziehung durch das Gesetz des Handelns, dann stehen die Chancen tatsächlich sehr gut, dass wir wirklich glücklich werden.

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