01.04.2021 - 10:37 Uhr
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Grün, grün, grün sind ... Natur pur in den eigenen vier Wänden

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Es wird grün. Der neueste Wohntrend bringt die Natur in die eigenen vier Wände und verwandelt das Zuhause in ein wahres Paradies der Entspannung. Wie das geht? Ganz einfach. Wir haben die besten Tipps für dich.

Es wird grün in den eigenen vier Wänden. Die Natur zieht ein.
von Julia Hammer Kontakt Profil

Mit ein bisschen Farbe, floralen Stoffen, auffallenden Accessoires, Echtholz-Möbelstücken und natürlich den unterschiedlichsten Pflanzen entsteht eine ganz persönlichen Natur-Idylle.

Perfekte Wände

An den Wänden dominiert – selbstverständlich – die Farbe Grün. Doch was gibt Unterschiede bei der Wahl des Farbtons. Für das Arbeitszimmer eignet sich beispielsweise ein helles Grün. Es wirkt anregend und movtivierend. Für den Wohnbereich, der grundsätzlich ruhiger und weniger aufregend wirken soll, sind dunklere Farbtöne genau das Richtige. Bei kleineren Räumen sollte man sich gut überlegen, ob wirklich jede Wand grün gestrichen werden soll, denn das könnte schnell bedrückend wirken. Eine gute Alternative wäre es, eine Wand zu begrünen und die restlichen in weiß oder grau zu streichen. So wirkt das Zimmer größer und heller. Besonders Mutige greifen für den Natur-Flair zu Mustertapeten. Egal ob florale Kunstwerke, Waldlandschaften oder Tiermuster – alles ist erlaubt. Doch auch hier gilt: Damit es nicht zu unruhig wirkt, sollten nur eine oder zwei Wände mit einer Mustertapete gestaltet werden.

Passende Pflanzen

Bei der Wahl der Pflanzen gilt grundsätzlich: Erlaubt ist, was gefällt. Dennoch eignen sich einige Gewächse besser als Zimmergenossen als andere. Die Monstera-Pflanze ist nicht nur ein optischer Blickfang, sie filtert zudem Schadstoffe aus der Luft und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Kakteen und Sukkuleten sind perfekt für alle, die auf der Suche nach pflegeleichten Pflanzen sind. Alle, die es etwas exotischer möchten, sollten zur Keniapalme greifen. Sie überzeugt mit ihren gefiederten Blättern und ihrem dichten Wuchs. Bei richtiger Pflege kann sie drei Meter groß werden. Doch Vorsicht: Direkte Sonneneinstrahlung mag sie nicht – genauso wie die Glücksfeder. Das schöne Gewächs ist robust und gedeiht auch in dunklen Räumen prächtig. Um den idealen Natur-Look in den eigenen vier Wänden zu kreieren, kommt es auf den Mix an. Viele unterschiedliche Pflanzen lassen einen Ort der Entspannung entstehen.

Pflanzen verschönern nicht nur das Ambiente, sie wirken sich auch positiv auf das Raumklima aus.

Naturbelassene Möbel

Um Zuhause die perfekte Idylle zu erzeugen, kommt es bei den Möbeln auf das Material an. Damit sie mit den Pflanzen und den grünen Wänden harmonisieren, sollten sie natürlich wirken – ohne auffallende Lacke oder grellen Farben. Schlicht hingegen ist kein Muss. Geflochtene Sessel und Beistelltische oder auch ein Bett im Flecht-Stil ergänzen den Trend bestens. Besonders beliebte Materialien bei den Natur-Look-Liebhabern sind Bast, Bambus und Holz.

Auch Rattan eignet sich als Grundlage für naturbelassene Möbelstücke. Das Naturprodukt, das unter anderem zur Herstellung von Körben verwendet wird, wird aus der ostasiatischen Rotangpalme gewonnen. In Deutschland ist das Material auch unter den Namen Stuhlrohr oder Rotang bekannt.

Harmonisierende Accessoires

Nicht nur ein absoluter Hingucker, sondern auch im Trend sind botanische Prints. Als Foto zur Deko an der Wand, als bedruckte Kissenbezüge, florale Vorhänge oder auch als Bettwäsche – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Die Motive reichen von exotischen Tieren bis hin zu Farnzweigen oder einzelnen Blättern. Oder wie wäre es mit dem Bild einer goldenen Ananas auf dem Regal? Was gefällt, ist erlaubt. Accessoires aus Leinen ergänzen den Look. Der Stoff eignet sich perfekt als Tischtuch oder Tagesdecke für das Bett. Auch bei der Teppich-Wahl bleibt es natürlich. Wolle ist in. Sie ist wohlig warm und unbehandelt frei von Schadstoffen. Eine Sache darf beim Thema Natur natürlich nicht fehlen – der Zimmerbrunnen. Er versorgt den Raum nicht nur mit ausreichender Feuchtigkeit, sondern wirkt dank des monotonen Geplätschers entspannend.

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