02.10.2019 - 11:41 Uhr
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Harter Kampf um 15 Grad

Da scheint wohl endgültig ein Schalter umgekippt zu sein: Von warmem Oktoberwetter fehlt mittlerweile jede Spur. Unser Wetterexperte Andy Neumaier sagt sogar schon den ersten Schnee voraus.

Andy Neumaier, Onetz-Wetterexperte, sagt nasses und kaltes Wetter voraus.
von Andy NeumaierProfil

Über Skandinavien ist es teilweise schon Winter geworden, mit Schnee und Frost in der Mitte Norwegens und in Nordschweden, und bei uns jagt ein Tief das nächste. Mit dabei ist am Wochenende auch Ex Hurrikan „Lorenzo“, beziehungsweise seine Trümmerteile, was man aber ausser ein paar Windböen kaum noch registrieren dürfte. Die Luft kommt überwiegend aus West bis Nord, ist damit ungewohnt kühl, und bringt dem Großen Arber, und vielleicht auch dem Fichtelberg im Erzgebirge schon mal das eine oder andere Flöckchen. Egal auf welcher Seite man nun steht: Es tut ausnahmsweise mal gut, wenn die Temperaturen in Zeiten der schwedischen Klimaheiligen auch mal deutlich unter dem Durchschnitt für die Jahreszeit liegen. 15 Grad sind vorerst kaum zu erreichen.

Nahezu jeden Tag Regen und weniger über 10 Grad

Der Donnerstags- Feiertag bringt viele Wolken, etwas Sonne, und zwischendurch müssen wir immer wieder mit einzelnen Regengüssen rechnen, auf den Höhen des Grenzkamms sogar stellenweise mit Graupel. Zum Spätnachmittag und Abend wird es trockener und klarer. Die Temperaturen erreichen meist nur 6 bis 11 Grad. In der Nacht ist bei längerem Aufklaren Bodenfrost zu erwarten.

Der Freitag startet kalt, aber noch teilweise mit etwas Sonne. Die Wolken werden im Tagesverlauf aber schnell wieder dichter, und vor allem nachmittags und abends regnet und nieselt es wieder zeitweise. Die Temperaturen steigen auf 7 bis 12 Grad. In der Nacht bleibt es oft nass bei Tiefstwerten von 8 bis 5 Grad.

Am Samstag regnet es zunächst zeitweise. Am Nachmittag bleiben Aufheiterungen zwar nur die Ausnahme, aber es gibt auch nur noch einzelne Regenschauer zwischendurch. Die Temperaturen bleiben mit 8 bis 13 Grad äusserst herbstlich. In der Nacht zu Sonntag wird es trocken, stellenweise bildet sich Nebel bei 5 bis 1 Grad, und bei längerem Aufklaren gibt es auch Bodenfrost.

Der Sonntag bringt nach Nebel und anfangs etwas Sonne bald wieder neue Wolken, und nachmittags oder abends regnet es dann auch wieder. Das genaue Timing ist dabei noch nicht ganz absehbar. Die Temperaturen bleiben allerdings recht unterirdisch mit 8 bis 13 Grad, wenn es schon nachmittags regnet, darf man sogar nochmal 2 bis 3 Grad abziehen. Es weht ein stark böiger Westwind. In der Nacht bleibt es nass und windig bei 4 bis 7 Grad.

Etwas mehr Licht in der neuen Woche, aber kaum wärmer

In der neuen Woche gibt es insgesamt mehr Licht. Am Montag abziehender Regen, am Dienstag wird’s überwiegend freundlich. Um die Wochenmitte nur einzelne Schauer, aber auch in der zweiten Wochenhälfte kommen immer wieder längere Sonnenphasen dazu. Insgesamt wird das also nur leicht durchwachsen, die Temperaturen bleiben mit 12 bis 16 Grad allerdings auf Tauchstation. In klaren Nächten muss man nun generell mit leichtem Bodenfrost rechnen.

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