31.05.2020 - 21:02 Uhr
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IT in der Oberpfalz: Unternehmen punkten mit Innovation und Qualität

Unsere Arbeits- und Lebenswelt wandelt sich ständig. Im Zeitalter der Digitalisierung geht das besonders schnell. Oberpfälzer Unternehmen haben sich darauf eingestellt und nutzen das auf vielen Ebenen.

Eine Frau bedient einen Bildschirm. Moderne Technik kann vieles erleichtern - auf Arbeit ebenso wie im Privatleben.
von Wolfgang Fuchs Kontakt Profil

Das beste Beispiel ist die Corona-Krise. Während viele Menschen ihre Arbeit verlieren oder die Zeit der Hygienebeschränkungen mit ihrem Urlaub kompensieren müssen, haben andere mehr Glück: Sie können ihre Arbeit im Homeoffice erledigen. In Videokonferenzen besprechen sich die Kollegen untereinander. Sie kommunizieren per E-Mail, über Soziale Medien oder über ihre Smartphones. Ohne technischen Fortschritt und Digitalisierung wäre das nicht möglich. Je stärker ein Unternehmen seine Prozesse auf die Digitalisierung umgestellt hat, desto leichter scheint es die Krise schultern zu können.

Ist die Rede von Digitalisierung und technischem Fortschritt, dann hat das sogenannte Internet der Dinge eine herausragende Bedeutung. Die noch junge Technologie ist eines der meist verwendeten Schlagworte unserer Zeit und ein Wegbereiter der vielzitierten Digitalisierung. Dieses "Internet of Things" macht es möglich, mittels moderner Technologie physische und virtuelle Gegenstände global zu vernetzen. Beispiele gibt es zuhauf, wie etwa Fitnessarmbänder, die die Schritte zählen und den Puls messen. Oder vernetzte Geräte und Anwendungen in den Bereichen "Smart Home", "Connected Cars" oder die M2M-Kommunikation zwischen verschiedenen Maschinen oder Geräten.

Eine treibende Kraft der Digitalisierung in der Wirtschaft sind die Informations- und Kommunikationstechnologien. Während vor 20 Jahren noch kaum jemand im Alltag ein Handy besaß, verlassen wir uns mittlerweile im täglichen Leben immer mehr auf unser Smartphone. Tendenz steigend. Dabei ist das Smartphone nicht nur ein Gerät, das zum Surfen im Internet und zum Telefonieren verwendet wird. Es verfügt über jede Menge Sensoren, die im Sekundentakt Daten erfassen. Diese liefern wichtige Erkenntnisse über den Nutzer und dessen Interessen und bieten somit ein großes Potenzial für viele neue Geschäftsmodelle und Produkte.

Weit über das Smartphone hinaus umfasst das Internet der Dinge aus Verbraucher-Perspektive vor allem die Vernetzung von Endgeräten des Alltags. Das reicht von digitalen Assistenten wie Alexa, Siri und Google Assistant über die Vernetzung von Haushaltsgegenständen: Wecker und Kaffeemaschine lassen sich aufeinander abstimmen, sodass der Kaffee schon fertig ist, wenn man morgens aufwacht. Rasenmäher lassen sich programmieren und mähen ganz allein. Zudem gibt es Home-Entertainments, digitale Energie-Management-Lösungen und intelligente Sicherheitslösungen fürs Eigenheim. Das Smart Home ist in aller Munde.

Doch das Internet der Dinge ist noch weit mehr als das. Sein Einsatz in der Fertigungs-, Energie- und Automobilindustrie macht die Produktion effizienter, ermöglicht Kosteneinsparungen sowie eine vorausschauende Instandhaltung. Zugleich kann es das Kundenerlebnis verbessern. Maschinen und Anlagen in Fabriken und Produktionseinrichtungen werden mit intelligenten Sensoren ausgestattet und vernetzt. Dadurch lassen sich Abläufe in der Produktion und Fertigung besser planen und kosten- und zeiteffizienter gestalten.

Branchenübergreifend wird dem Internet der Dinge ein positiver Einfluss auf Wirtschaft, Industrie und Verbraucherinteressen nachgesagt. Es krempelt Ökonomie und Alltagsleben um und ist damit einer der wichtigsten Antriebe digitaler Veränderung. Große Oberpfälzer Unternehmen haben das ebenso frühzeitig erkannt wie kleine Start-Ups. Mit großem Erfindergeist und kreativen Ideen finden sie neue Nischen für ihre Produkte, bestechen mit hoher Qualität und mischen ganz vorne mit.

Big Data im medizinischen Bereich, Virtuelle Realität in Industriebetrieben, E-Commerce-Plattformen, IT-Sicherheit, Smart Home oder neue Software. Firmen aus der Oberpfalz entwickeln und produzieren mit großem Erfolg. Darüber hinaus forschen und lehren regionale Innovationseinrichtungen an den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Dort sammelt der Nachwuchs wichtiges Wissen und Fachexpertise, um den Herausforderungen der digitalen Zukunft gewappnet zu sein. Technologie- und Gründerzentren fördern Start-up-Unternehmen. Die Oberpfalz ist gewappnet.

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