21.10.2019 - 11:57 Uhr
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It's Tea-Time

Grau in Grau - wohin man schaut. Die Farbpalette im Winter ist trist. So reizlos wie Schwarzer Tee, Kamille, Pfefferminz, Hagebutte. Sicher gesund, aber wenig aromatisch. Dass heute vieles besser und bunter ist, beweisen neue Teesorten.

Es wird bunt in der Teetasse.
von Externer BeitragProfil

Blaue oder lilafarbene Tees überraschen, inspirieren und schmecken. Und wenn sich das Heißgetränk dann noch wohltuend auf Körper und Seele auswirkt, ist der Teegenuss perfekt. Wir zeigen vier farbenfrohe Tees, die es in sich haben.

Info:

KURKUMA MIT INGWER

Nur wenigen Pflanzen werden so viele verschiedene Heilkräfte nachgesagt wie dem Kurkuma. So soll er unter anderem schmerzstillend, entzündungs- sowie krebshemmend wirken. Wer sich hin und wieder ein Kanne aufbrüht, aus einem Teelöffel geriebenem Kurkuma, einer Prise Pfeffer, einem Stück Ingwer, dem Abrieb einer Bio-Zitrone, dem Saft einer ausgepressten Orange und einem Liter heißen Wasser, der ist gegen Wind und Tropfnase gewappnet. Und die strahlend gelbe Farbe erinnert an die warme Sommersonne.

Info:

ACAI

Die kleine violette Acai aus Brasilien gilt als die nächste Wunderbeere, die amerikanische Fernsehmoderatorin Oprah Winfrey hat sie sogar als Superfood vorgestellt. Denn angeblich soll die Frucht, die zu 90 Prozent aus Kern besteht, ein wahrer Faltenkiller und Schlankmacher sein. Oftmals findet man die Acai-Beere im Grüntee oder mit anderen Zutaten wie etwa Hibiskus, Goji-Früchten, getrockneten Himbeeren, Mango oder Äpfeln gemischt. Je nach Mischung ist der „Jungbrunnen in der Tasse“ mal mehr, mal weniger intensiv in der Farbe.

Info:

BUTTERFLY PEA TEA

Wenn einen die graue Jahreszeit mit ihrer monotonen Tristesse zu überwältigen scheint, dann hilft nur eins: Farbe ins Leben bringen. Mit dem Butterfly Pea Tea (Schmetterlingsblütentee) ist das kein Problem. Denn der ursprünglich blaue Tee treibt’s, je nachdem, was man hineingibt, ganz schön bunt. Fügt man Wasser hinzu, färbt sich das angeblich entzündungshemmende Heilgetränk aus der ayurvedischen Medizin gegen etwa Stress und Depressionen kobaltblau. Mit ein paar Spritzern Zitrone wird es lila, durch die Hibiskusblüte hellrot.

Info:

MATCHA

Buddhistische Mönche in China trinken ihn seit dem sechsten Jahrhundert, vor über 400 Jahren wurde er zum Protagonisten der japanischen Teezeremonie und seit etwa einem Jahrzehnt ist er der Star in Hollywood. Aus Kalifornien ist der neongrüne Tee in alle Welt geschwappt. Matcha soll nicht nur wach machen, sondern auch gegen Krebs helfen und vor Herz-Kreislauf-Erkrankung schützen. Wer einen echten Matcha trinken will, muss die Blätter zu feinem Pulver zermahlen, mit heißem Wasser aufbrühen und mit einem Bambusbesen (Chasen) schaumig schlagen.

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