12.10.2020 - 09:10 Uhr
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Kürbis: So gut schmeckt der Herbst

Er ist ein Alleskönner: der Kürbis. Ob als Suppe, in der Pfanne gebraten oder als Curry-Gericht – er ist köstlich und kalorienarm. Hier findest du alles, was du über Kürbisse wissen musst – und natürlich die leckersten Rezepte.

Einfach lecker - die Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter.
von Julia Hammer Kontakt Profil

Lecker und exotisch: Kürbissorten und ihre Besonderheiten

Wer hätte das gedacht: Weltweit gibt es mehr als 800 verschiedene Kürbissorten. Manche von ihnen sind essbar, andere dienen vor allem der Zierde. Folgende sollten auf eurem Speiseplan nicht fehlen:

HOKKAIDO-KÜRBIS: Der Hokkaido-Kürbis, auch Zwiebelkürbis oder Potimarron genannt, ist eine der beliebtesten Riesenkürbissorten. Die Früchte werden bis zu 2 Kilogramm schwer. Ihre geschwungene Form erinnert an eine Zwiebel. Die Schale ist leuchtend orange und kann mitgegessen werden. Dadurch ist er unkompliziert vorzubereiten. Der Hokkaido ist durch sein feines Esskastanien-Aroma ein „Einsteigerkürbis“, der in vielen Lebensmittelgeschäften erhältlich ist.

JACK BE LITTLE: Dieser Kürbis ist nicht nur dekorativ, sondern schmeckt auch roh ausgezeichnet. Der Jack be Little wiegt zwischen 150 und 300 Gramm und zeichnet sich durch sein festes, orangefarbenes Fruchtfleisch aus. Gegart hat auch dieser Kürbis das Aroma von Esskastanien. Er gehört zu den Mini-Gartenkürbissen.

MUSKATKÜRBIS: Der Muskatkürbis oder auch Muscade de Provence genannt wird bis zu 20 Kilogramm schwer und ist stark gerippt. Er schmeckt sehr saftig und aromatisch. Das Fruchtfleisch kann auch roh gegessen werden, gegart verwendet man ihn als Gemüse oder in Füllungen.

SPAGHETTI-KÜRBIS: Unter Feinschmeckern gilt der Spaghetti-Kürbis als absoluter Liebling. Er eignet sich wunderbar für die Zubereitung von glutenfreien, kohlehydratreduzierten und kalorienarmen Speisen. Ursprünglich stammt die Frucht aus Japan. Heute gibt es in Deutschland vor allem Spaghetti-Kürbisse aus Israel oder Frankreich zu kaufen. Erst seit wenigen Jahren bereichert der Spaghetti-Kürbis unser Gemüseangebot.

Kürbis-Gnocci mit Salbeibutter

ZUBEREITUNG: Die Kartoffeln waschen und den Kürbis schälen, entkernen und in 3 Zentimeter große Stücke schneiden. Backofen vorheizen. Auf einer Hälfte vom Backblech Meersalz verteilen. Darauf werden die Kartoffeln gegeben. Nach der Hälfte der Garzeit (insgesamt 45 bis 50 Minuten) die vorbereiteten Kürbisstücke auf die andere Blechhälfte geben und weich garen. Anschließend die Kartoffeln pellen und den Kürbis und die Kartoffeln heiß durch die Kartoffelpresse geben. Butter und Eigelb mit einem Kochlöffel unter die heiße Kartoffelmasse rühren. Den Teig mit Salz, Muskat und Kurkuma würzen. Dann Mehl und Speisestärke mit dem Kochlöffel unterrühren. Aus der Masse anschließend lange Rollen formen, walnussgroße Stücke schneiden und Klößchen formen. Diese mit einer Gabel etwas flach drücken. Gnocchi in kochendes Salzwasser (auf 1 Liter Wasser 1 TL Salz) geben, zum Kochen bringen und 10 Minuten gar ziehen lassen.

Für die Salbeibutter Kürbis schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Salbeiblätter von den Zweigen zupfen und fein schneiden. Anschließend Butter in einem Topf zerlassen und die Kürbiswürfel darin kurz von allen Seiten etwa 3 Minuten andünsten. Salzen und zerkleinerte Salbeiblätter zugeben. Salbeibutter über die heißen Gnocchi geben – und genießen.

Rezept-Tipp:

Das brauchst du dafür:

Zutaten für rund 6 Portionen

  • 500 g mehligkochende Kartoffel
  • 600 g Kürbis
  • 150 g Butter
  • 3 Eigelb
  • Salz
  • Muskatnuss
  • Kurkuma
  • 250 g Weizenmehl
  • 1 EL Feine Speisestärke
  • Zweige Salbei
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