28.02.2019 - 13:02 Uhr
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Meteorologischer Frühling beginnt deutlich kälter

Der erste Vorfrühling ist fast schon wieder Geschichte. Wetterexperte Andy Neumaier hält sogar Schnee nicht für ausgeschlossen.

Wetteresperte Andy Neumaier.
von Andy NeumaierProfil

Mit dem 1. März beginnt in der Zeitrechnung der Meteorologen aus Faulheitsgründen (man will komplette Monate für die Statistik haben) offiziell der Frühling, während der Kalenderfrühling am 20. März folgt. Und genau jetzt, und vor allem zum Faschingshöhepunkt, dankt das unglaubliche „Winterhoch“ ab. Wer hätte gedacht, dass nach teilweise über 40 Zentimeter Schnee zu Monatsbeginn solch ein Februar folgen würde. Rund 110 Sonnenstunden gab es in der Oberpfalz. Mit Temperaturen bis 18 Grad wurde in Amberg und Weiden ein neuer Allzeitrekord für den Monat Februar um gerade einmal 0,1 Grad verfehlt. Geklappt hat es dagegen mit 16,2 Grad in Tirschenreuth und 18,0 in Schwandorf. Jetzt werden wir auf solche Tage erst einmal wieder eine ganze Zeit lang warten müssen. Nach Winter in den Nächten, Frühlingstemperaturen am Tag, und gefühlt sommerlicher Sonne auf der Haut dürfen wir uns jetzt mit Wind und Schauern auch noch mit „herbstlichem“ Wetter vertraut machen. Selbst nasser Schnee gerät wieder in unseren Dunstkreis. Immerhin ist Niederschlag nach einem sehr trockenen Februar dringend nötig.

Regen und Wind

Am Freitag bringen viele Wolken und böiger Wind immer wieder etwas Regen, wobei am Nachmittag zwischen einzelnen Schauern dann zwischendurch auch mal etwas Sonne dabei ist. Die Temperaturen steigen nur noch auf 5 bis 10 in Grad. Auch in der Nacht ziehen weitere Schauer durch, am Grenzkamm auch mit Schnee, es bleibt bei 5 bis 1 Grad aber frostfrei.

Auch der Samstag wird ungemütlich mit vielen Wolken, etwas Sonne. Gelegentliche Schauer bringen insgesamt nur wenig Niederschlag. Die Temperaturen erreichen 4 bis 9 Grad. In der Nacht nimmt der Wind wieder zu. Später verstärken sich die Regenfälle. Es wird aber kaum kälter als am Tag.

Am Sonntag regnet es vor allem am Vormittag überall gelegentlich, dazu weht ein mäßiger Westwind mit starken Böen. Nachmittag ist es insgesamt trockener, und gelegentlich zeigt sich die Sonne vor allem in den südlicheren Landkreisen bei etwas milderen 7 bis 12 Grad. Die Nacht zu Montag ist frostfrei und zeitweise nass mit weiter zunehmendem Wind.

Teilweise sogar wieder Schneeflocken

Am Rosenmontag gibt es Sturmböen und Schauerwetter bei bis zu 12 Grad. Auch der Rest der Woche bleibt unbeständig und windig, und auf ein paar sonnige Abschnitte folgen immer wieder Regengebiete. Mit 2 bis 7 Grad wird es eher nasskalt, zeitweise sinkt die Schneefallgrenze bis etwa 400 Meter. Zumindest nachts und morgens sollte man also durchaus wieder auf Glätte eingestellt sein.

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