24.08.2020 - 09:07 Uhr
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Das A und O der Bewerbung: Ein gutes Anschreiben

Der erste Eindruck zählt. Das gilt auch bei der Bewerbung. Das A und O ist das Anschreiben. Es soll neugierig machen, überraschen und vom ersten Satz an den neuen Arbeitgeber davon überzeugen, dass du genau der richtige für die Stelle bist.

Das Anschreiben ist das A und O einer Bewerbung. Wer schon im ersten Satz den neuen Arbeitgeber neugierig macht, hat gute Chancen auf ein persönliches Vorstellungsgespräch.
von Mona-Isabelle Aurand Kontakt Profil

Ein gutes Anschreiben beginnt schon mit der korrekten Anrede. Adressiere die Bewerbung nicht einfach an „Sehr geehrte Damen und Herren“, sondern an einen konkreten Ansprechpartner im Unternehmen. Ist dieser in der Stellenausschreibung nicht genannt, erkundige dich bei der Firma, an wen du die Bewerbung richten darfst. Damit punktest du gleich zu Beginn beim Personaler.

Das Schwierigste an einem gelungenen Bewerbungsschreiben ist der Inhalt. Mache dir im Vorfeld Gedanken, warum du dich auf die Stelle bewirbst, was dich zum perfekten Kandidaten macht und was dich an der Stelle und dem Unternehmen besonders interessiert. Mit den Antworten auf diese Fragen hast du bereits die Grundlage für das Anschreiben geschaffen. Entscheidend ist dann der erste Satz. Beziehe dich zum Beispiel auf einen vorangegangenen Kontakt mit dem Unternehmen. Hat es den nicht gegeben, komm ohne Umschweife zum Punkt: Betone deine Qualifikationen, Berufspraxis und Erfolge und belege sie mit konkreten Beispielen. Achte jedoch darauf, dich kurz zu fassen. Das Bewerbungsanschreiben sollte niemals länger als eine DIN-A4-Seite sein. Denn nichts langweilt den Personaler mehr als langatmige Standardtexte. Daher ein weiterer wichtiger Tipp: Musterformulierungen aus dem Internet sind tabu. Versuche möglichst natürlich zu schreiben – so wie du auch sprechen würdest.

Verzichte unbedingt auf Floskeln wie „hiermit bewerbe ich mich um die ausgeschriebene Stelle“. Auch eine genaue Wiedergabe des Lebenslaufs ist überflüssig. Weckt dein Anschreiben Interesse, wird der sowieso noch gelesen.

Achte außerdem auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik. Formuliere kurze, klare Sätze mit aktiven Verben. Also nicht „konnte ich beweisen“, sondern „bewies ich“. Ein Fehler, der häufig vor allem im Schlussteil passiert: „Auf ein Vorstellungsgespräch würde ich mich freuen.“ Das setzt dich und dein Anliegen herab. Streiche den Konjunktiv aus deinem Kopf und schreibe besser: „Auf ein persönliches Vorstellungsgespräch freue ich mich.“

Lies dir am Ende dein Schreiben noch einmal selbst laut vor. Dann merkst du schnell, wo es noch etwas holpert und kannst entsprechend nachbessern. Je individueller und einzigartiger dein Bewerbungsschreiben ist, desto mehr wirst du den Personaler neugierig auf dich machen. Er wird mehr über dich wissen wollen, weiter durch deine Bewerbungsunterlagen blättern – und dich schließlich auch zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch einladen.

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