30.10.2019 - 10:21 Uhr
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Auf die Plätze, rein ins Wasser, los!

Von wegen Seniorensport. Die Zeiten, in denen man bei Aqua Fitness nur an bunte Badenudeln und Wassergymnastik im hüft- hohen Wasser dachte, sind längst vorbei. Immer mehr Sportbegeisterte, die sich fit halten möchten, gehen ins Wasser.

Wasser ist längst nicht mehr nur zum Schwimmen da. Es gibt kaum eine Sportart, die nicht unter Wasser gemacht werden kann.
von Autor EWAProfil

Ob Tanzen, Boxen, Joggen oder Trampolinspringen – das alles funktioniert nicht nur im Trockenen. Es gibt sogar einige gute Gründe, diese Sportarten ins Wasser zu übertragen. Denn durch den Auftrieb wird nicht nur der Bewegungsapparat entlastet, sondern es werden durch den Wasserwiderstand außerdem Muskelaufbau und Kondition gefördert. Dazu kommt: Die Aqua-Versionen vieler Sportarten sind viel effektiver und gelenkschonender – und machen extrem viel Spaß. Also rein ins Wasser und los geht’s.

Info:

Aqua-Zumba

Ein Tanz-Workout im Wasser zu südamerikanischen Klängen? Ja, das geht. Und das auch noch erstaunlich gut. Beim Aqua Zumba wird das beliebte Fitnesskonzept, das Aerobic mit lateinamerikanischen Tanzschritten verbindet, einfach in den Pool verlegt und zusätzlich mit einigen Elementen der Wassergymnastik kombiniert. Die Tanzschritte fallen im Wasser natürlich etwas langsamer aus, dafür sollen dabei rund 400 Kalorien in der Stunde verbrannt werden.

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Aqua-Jogging

Auch das Lauftraining kann ohne Probleme im Wasser durchgeführt werden, dafür muss dieses allerdings tief genug sein. Für den nötigen Auftrieb sorgt ein spezieller Gürtel, der um die Hüften geschnallt wird. Der Vorteil: Im Wasser werden bei der Laufbewegung Gelenke und Sehnen viel weniger belastet. Deswegen ist Aqua Jogging auch das perfekte Ersatztraining für Läufer, die mit orthopädischen Beschwerden zu kämpfen haben.

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Aqua-Boxing

Eine relativ neue Ausdauersportart aus den USA ist das Aqua Boxing. Im Gegensatz zum Boxring ist hier eins schon mal sicher: Es wird garantiert niemand verletzt. Aqua Boxing vereint Elemente des Boxens, des Tai Chis und verschiedener Kampfsportarten. Und das alles im Pool. Es werden Kick- und Schlagbewegungen mit den Beinen und Armen zu einer bestimmten Choreografie ausgeführt, während man im Wasser steht. Dazu gibt es motivierende Musik.

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Aqua-Jumping

Nein, die Trampolins sind nicht ins Becken gefallen. Das gehört sich so. Auch Jumping Fitness wird nun immer öfter ins Wasser verlegt. Möglich wird das durch spezielle Aqua-Trampolins, die mit Saugnäpfen am Poolboden befestigt werden. Wie auch bei der herkömmlichen Variante bestehen die Übungen hauptsächlich aus Sprüngen, Hüpfern und Schrittfolgen. Der Kopf und die Schulterpartie bleiben dabei über Wasser. Die Gelenke werden auch hier geschont.

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Aqua-Crosstraining

Genauso wie die trockene Version besteht das Crosstraining im Wasser aus verschiedenen Übungen, bei denen es um Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination und Balance geht. Auch im Wasser werden Bälle oder Hanteln für das abwechslungsreiche Training eingesetzt, dazu kommen dann natürlich ebenfalls Tubes oder Poolnudeln.

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Aqua-Cycling

Und auch in die Pedale treten geht nun im Pool. Beim Aqua Cycling oder Aqua Biking wird auf sogenannten Ergometern geradelt, die im Schwimmbecken stehen. Das Wasser reicht dabei bis zu den Hüften. Dabei gibt es Anleitungen vom Trainer. Der Vorteil: Im Gegensatz zum Radfahren im Trockenen wird hier der ganze Körper trainiert.

Info:

Aqua-Yoga

Ab ins Wasser statt auf die Matte – auch yoga-Fans sind nun immer öfter im Schwimmbad anzutreffen. Durch den Auftrieb muss zwar weniger Kraft aufgewendet werden, um das eigene Gewicht zu stützen, allerdings gibt es durch das Wasser bei den einzelnen Bewegungen mehr Widerstand. Aqua-yoga ist eine tolle Möglichkeit für Wasserratten, körperlich zu entspannen und geistig ruhig zu werden.

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