13.06.2019 - 11:20 Uhr
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Die Qual der Fahrrad-Wahl: Welches Modell passt zu welchem Radler?

Fahrradfahren ist nicht nur gesund und hält fit – es macht außerdem noch richtig glücklich. Trotzdem stellen sich viele die Frage: Welches Rad passt am besten zu mir?

E-Bike, Mountainbike oder doch klassisches Rad? Wer ein neues Fahrrad sucht hat oft die Qual der Wahl.
von Externer BeitragProfil

Inzwischen ist wissenschaftlich erwiesen: Nach rund einer halben Stunde im Sattel schüttet unser Körper Endorphine und Serotonin aus. Wir fühlen uns rundum happy. Noch mehr, wenn die Radtour bei Sonnenschein ins Grüne geht. Kein Wunder, dass immer mehr Fahrräder verkauft werden. Über 75 Millionen Velos gibt es mittlerweile in Deutschland. Immer noch der Favorit: das Trekkingrad. Aber auch E-Bikes werden immer beliebter. An diesem Merkmalen erkennen Sie, welches Rad am besten zu Ihnen passt.

Das Mountainbike

Mit dem Fahrrad über Stock und Stein, durch den Wald, über Wiesen und auf Berge: Für sportliche Fahrer, die sich gerne in der Natur auspowern, ist ein Mountainbike das Richtige. Durch die stabile Bauweise mit einem breiten Rahmen, Gangschaltungen mit bis zu 30 Gängen und dicken Reifen überwindet ein solches Rad auch jedes noch so unwegsa-me Gelände. Ein Mountainbike ist ein Sportgerät – und benötigt daher auch die nötige Qualifikation, um es zu fahren. Für den Straßenverkehr ist ein solches Rad nicht geeignet.

Das Citybike

Morgens zur Arbeit, mittags mal schnell zum Bäcker, abends noch eine Runde durch die City: Für alle, die ihr Velo vorwiegend im Stadtverkehr und für bekannte Strecken nutzen, ist das Citybike sicherlich die richtige Wahl. Fast alle Modelle sind für den Straßenverkehr zugelassen und erfüllen sämtliche Kriterien der Verkehrssicherheit. Auf dem Gepäckträger haben Taschen oder Körbe Platz – optimal für Einkäufe oder Besorgungen. Auch ältere und nicht sehr sportliche Fahrer kommen bestens mit einem Citybike klar.

Das E-Bike

Entspannt längere Fahrradtouren unternehmen und mit den anderen Fahrern mithalten, obwohl man nicht gerade zu den Fittesten und Ausdauerndsten gehört: Der Elektromotor am Rad macht das möglich. Geeignet ist ein E-Bike etwa auch für alle, die ihren Weg zur Arbeit im Fahrradsattel zurücklegen möchten, ohne verschwitzt und außer Atem im Büro anzukommen. Auch Kinderanhänger lassen sich mit einem E-Bike besser ziehen. Das Ganze hat allerdings auch seinen Preis: Unter 2000 Euro ist ein E-Bike nicht zu bekommen.

Das Trekkingrad

Ab und zu eine längere Fahrradtour, die auch mal in die Natur und über Feld- oder Waldwege geht: Wer sein Velo sowohl im Alltag als auch in der Freizeit nutzen möchte, ist mit einem Trekkingrad gut beraten. Genauso wie das Citybike verfügen Trekkingräder meistens über eine Vollausstattung, über die nötige Verkehrssicherheit muss man sich auch hier keine Gedanken machen. Dazu gibt es über 21 bis 30 Gänge, oft kommt auch eine gefederte Vordergabel zum Einsatz. Dennoch ist ein solches Rad für Touren querfeldein über Stock und Stein eher nicht geeignet, es empfiehlt sich, auf den Wegen zu bleiben.

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