31.05.2020 - 21:04 Uhr
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Das Recht auf Recht – Der richtige Rechtsanwalt berät und vertritt in allen Streitfällen

Die deutsche Rechtsprechung ist sehr komplex. Der scheinbar undurchdringbare Paragrafen-Dschungel ist für den Laien kaum zu durchblicken. Nicht nur bei heiklen Angelegenheiten ist ein versierter Rechtsanwalt der richtige Ansprechpartner.

Jeder Bundesbürger hat bei juristischen Streitfällen das Recht, sich einen Anwalt zu suchen, der ihn berät und vertritt.
von Mona-Isabelle Aurand Kontakt Profil

Erbstreitigkeiten, eine ungerechtfertigte Kündigung, dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigung durch Behandlungsfehler – das Leben verläuft nicht immer nach Plan. Oft sind juristische Auseinandersetzungen die Folge solcher Probleme. Gesetzesänderungen und häufige Neuerungen in der Rechtsprechung erschweren es zusätzlich, alle Rechte und Pflichten, die daraus entstehen, genau einordnen zu können. Dann ist es unerlässlich, einen zuverlässigen und qualifizierten Spezialisten an seiner Seite zu haben: den Rechtsanwalt. Nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Unternehmen ist eine individuelle Rechtsberatung – beispielsweise in Streitfällen des Arbeits-, Handels- oder Wirtschaftsrechts – eine unabkömmliche Stütze.

Laut Paragraph 3 der Bundesrechtsanwaltsordnung hat jeder Bundesbürger das Recht, sich von einem selbst gewählten Anwalt beraten zu lassen. Dieser darf ihn außerdem vor Gerichten, Schiedsgerichten oder Behörden vertreten. Die Bundesrechtsanwaltskammer verzeichnete zum 1. Januar 2020 über 167.200 Anwälte in ihrer Mitgliederliste. Der Vorteil: Unter dieser großen Anzahl ist sicher für jedes Anliegen der richtige Anwalt dabei. Der Nachteil: die Qual der Wahl.

Den richtigen Rechtsanwalt finden

Wie also finde ich den richtigen Rechtsanwalt für mein spezifisches Problem? Dabei ist zunächst ausschlaggebend, unter welches Rechtsgebiet die konkrete Angelegenheit fallen könnte. Denn einige Rechtsanwälte spezialisieren sich nach ihrer Zulassung auf einen bestimmten Tätigkeitsschwerpunkt und schließen sogar eine Fachanwaltsprüfung ab. So können sie das Beste für ihre Mandanten selbst aus einem sehr speziellen und komplizierten Rechtsstreit herausholen.

Der erste Anlaufpunkt bei der Suche sind Freunde und Verwandte, die bereits gute Erfahrungen mit Anwälten gemacht haben. Vielleicht können sie einen Anwalt empfehlen, der sich genau mit dem benötigten Fachgebiet auskennt. Ergibt sich daraus kein zufriedenstellendes Ergebnis, hilft die nächstgelegene Rechtsanwaltskammer, die über die Internetseite der Bundesrechtsanwaltskammer zu finden ist, oder ein Anruf bei der Rechtsschutzversicherung weiter. Das Internet bietet zudem zahlreiche Suchportale für Rechtsanwälte an.

Ist ein passender Anwalt gefunden, vermittelt der Webauftritt der Kanzlei oft schon einmal einen ersten Eindruck. Hier lassen sich die Qualifikationen des Anwalts mithilfe des Lebenslaufes besser einschätzen. In einigen Fachdisziplinen wie dem Familienrecht ist nicht nur ein hohes Maß an Fachverständnis, sondern auch viel Einfühlungsvermögen von Seiten des Anwalts notwendig. Bevor das Mandat endgültig vergeben wird, hilft ein erstes persönliches Gespräch, um zu überprüfen, ob die Chemie zwischen Klienten und Rechtsanwalt stimmt.

Auf Fachkompetenz einer Sozietät vertrauen

Doch was, wenn sich bei einem Streitfall zwei oder mehrere Rechtsbereiche überschneiden? Beispielsweise Arbeits- und Familienrecht, Erb- und Handelsrecht oder Bau- und Vertragsrecht. In solchen Fällen ist es wichtig, sich auf die breit gefächerte Fachkompetenz des Rechtsanwalts verlassen zu können. Eine Kanzlei, in der sich mehrere Rechtsanwälte mit unterschiedlichen Spezialisierungen zusammengeschlossen haben, bietet genau das. Die Berufsträger in einer solchen Sozietät arbeiten eng zusammen und können so mit kurzen Wegen ihren Klienten bestmöglich zu ihrem Recht verhelfen.

Der Rechtsanwalt als Stütze in Krisenzeiten:

Corona und das Recht

Das Corona-Virus und die Maßnahmen haben unser Leben fest im Griff: Veranstaltungsverbote, Reisewarnungen, Ladenschließungen, Kurzarbeit … Sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen und Institutionen ergeben sich daraus zahlreiche Fragen – vor allem rechtliche. Das betrifft beispielsweise das Vertragsrecht, wenn ein Vertrag in Folge des Virus nicht erfüllt werden kann. Häufig treten in diesen Zeiten auch Unklarheiten im Bezug auf das Arbeits-, Reise- oder Mietrecht auf. Kann ich auf Home-Office bestehen oder einfach zu Hause bleiben, weil ich keine Betreuung für meine Kinder habe? Welche Voraussetzungen muss ein Unternehmen erfüllen, um Kurzarbeit anzuweisen und zu beantragen? Kann ich meine gebuchte Urlaubsreise kostenfrei stornieren? Oder: Was mache ich, wenn ich meine Miete nicht mehr zahlen kann, weil mir die Einkünfte fehlen? Ein Rechtsanwalt, der auf das jeweilige Rechtsgebiet spezialisiert ist, kann umfassend beraten und so den Weg durch die Krise erleichtern.

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