01.07.2020 - 10:40 Uhr
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Schönheit mit gutem Gewissen

Umweltschutz, Gesundheit, Nachhaltigkeit – es gibt viele Gründe, um konventionelle Kosmetik zu meiden. Die Lösung: nachhaltige Naturkosmetik.Wir zeigen, was sie so viel besser macht und warum natürlich nicht gleich langweilig sein muss.

Naturkosmetik besticht nicht nur durch transparente Inhaltsstoffe, sondern auch durch neue Trends.
von Laura Schertl Kontakt Profil

Fragwürdige Inhaltsstoffe

Wir alle sind vermutlich öfters vor den langen Regalen im Drogeriemarkt gestanden und haben verzweifelt versucht, die Inhaltsstoffe eines Shampoos zu verstehen. Ohne Wissen über Chemie ist das aber fast unmöglich. Zwischen Parabenen, Silikonen und Paraffinen verliert die Otto-Normalverbraucherin leicht den Überblick. Deshalb geben wir ein bisschen Nachhilfe: Parabene sind hormonell wirksame Chemikalien, die sich häufig als Konservierungsstoffe in Lippenstiften oder Lotionen wiederfinden. Ein Inhaltsstoff, der schon häufig für negative Schlagzeilen gesorgt hat. Unter anderem, weil ihm nachgesagt wird, den Hormonspiegel ab einer gewissen Konzentration zu beeinflussen. Auch Abfallprodukte der Mineralölindustrie werden oft einfach in unserer Kosmetik weiterverarbeitet und sind nicht biologisch abbaubar. Weil keiner diese Inhaltsstoffe wissentlich in seinen Pflegeprodukten haben möchte, kommt hier die Naturkosmetik ins Spiel: Sie

verzichtet auf synthetische Inhaltsstoffe, Mikroplastik und künstliche Konservierungsstoffe und schont damit nicht nur unsere Haut, sondern auch die Umwelt. Eine klassische Win-Win-Situation.

Natürlicher Duft

Gerade für empfindliche Haut ist Naturkosmetik bestens geeignet. In der Herstellung verzichten Labels auf chemische Duftstoffe, die bei vielen Konsumenten zu Hautirritationen, Rötungen und Schwellungen führen. Naturkosmetik setzt auf natürliche Duft- und Farbstoffe und nutzt ätherische Öle. Allergiker sollten nichts desto trotz die Inhaltsliste genau studieren. Denn auch natürliche Inhaltsstoffe können der Haut schaden oder allergische Reaktionen hervorrufen.

Tierfreundlich schön

Die Naturkosmetik achtet seit jeher auf das Tierwohl bei der Herstellung ihrer Produkte. Deshalb verbietet sie jegliche Art von Tierversuchen und die Verwendung tierischer Rohstoffe. Ausschließlich vegan ist Naturkosmetik aber nicht, denn tierische Produkte wie Milch oder Honig sind weiterhin erlaubt.

Ursprüngliche Wirkung

Natürliche Inhaltsstoffe finden auch in der normalen Kosmetik Verwendung, allerdings meist nachbehandelt. Von ihrer ursprünglichen Wirkung bleibt dadurch nicht viel übrig. Das Gegenteil versucht die Naturkosmetik: Mineralien und Pflanzen werden so naturbelassen wie möglich weiterverarbeitet. So können wir die ursprüngliche Wirkung der Inhaltsstoffe für uns nutzen.

Noch besser als natürliche Kosmetik - selbstgemachte Kosmetik!

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Trendige Neuheiten

Gerade weil die Nachfrage nach umweltbewussten Produkten immer weiter steigt, ist die Auswahl an natürlichen Neuheiten groß. Nicht umsonst ist der deutsche Naturkosmetik-Markt der mit Abstand größte in ganz Europa. Junge Labels warten nur darauf, dass wir ihre Produkte testen. Wer kann da schon widerstehen?

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