20.05.2020 - 12:43 Uhr
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Die schönsten Wanderwege der nördlichen Oberpfalz

Jedes Jahr zieht es Oberpfälzer in ihrem Urlaub in die Ferne. Doch auch in der Heimat lässt sich gut entspannen. Wir haben uns einige der schönsten Wanderrouten für euch angesehen.

Wozu in die Ferne schweifen? Ein Pärchen genießt einen Spaziergang im Oberpfälzer Wald.
von Wolfgang Fuchs Kontakt Profil

Rund um den Murner See

Murner-See-Tour:

Infos zur Wanderroute

Strecke: 7 Kilometer

Dauer: knapp zwei Stunden

Steigung: größtenteils flach

Glitzerndes Wasser und saftig grüne Landschaften. Die Wanderung um den Murner See hat allerlei zu bieten. Der wunderschöne Ausblick über das Wasser und das wellige Hügelland lädt ein, die Seele baumeln zu lassen. Der Rundweg um den See ist flach und daher auch ideal für einen Ausflug mit Kinderwagen geeignet.

Unser Rundgang beginnt am Restaurant „Seaside“. Der Weg führt größtenteils am Seeufer entlang und kann in knapp zwei Stunden bewältigt werden. Zunächst geht es zwischen dem Murner See und dem Brückelsee entlang, in dessen Hafen Masten von Segelbooten in die Höhe ragen.

Ein ständiger Begleiter ist übrigens die Geschichte der Region. So sind in regelmäßigen Abständen Tafeln angebracht, die auf das ehemalige Braunkohle-Tagebaurevier hinweisen.

Der Flaneur passiert zahlreiche Weiher, deren glitzernde Wasserflächen eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt anlocken: Reiher, Kormoran, Biber und Co. sind hier zuhause. Und auch die vielfältigen Zugangsmöglichkeiten zum Wasser lassen das Wandererherz höher schlagen.

Am nordöstlichen Ufer des Murner Sees kann man von einem 16 Meter hohen Aussichtsturm den Blick über die herrlichen Seen- und Weiherlandschaft scheifen lassen. Zum Abschluss der Wanderung ist es eine besondere Freude, die Füße ein wenig im kühlen Nass baumeln zu lassen.

Von Windischeschenbach zur Blockhütte und zurück

Natur-Pur-Tour:

Infos zur Wanderroute

Strecke: 15 Kilometer

Dauer: 4 Stunden

Höhenmeter: 416

Unsere Wanderung beginnt am Stadtbrunnen. Wir folgen der Rundschleifstraße abwärts Richtung Tennisheim, bis wir an eine Eisenbahnunterführung gelangen. Dann geht es nach links ins Waldnaabtal.

Über eine Brücke überqueren wir den schwarz schimmernden Fluss und folgen dem Burgenweg bis zum Exerzitienhaus Johannisthal. Erneut überqueren wir die Waldnaab. Danach halt wir uns links. Wir folgen dem Wegverlauf bis zu einem Hügel, vorbei an der Waldfriedenhütte, und erreichen eine Wegkreuzung mit einem Gedenkstein für den "Waldnaabtalvater". Hier mündet der Frombach in die Waldnaab.

Von nun an verläuft der Weg flach und lädt zum Flanieren ein. Nach einer Weile stoßen wir auf die "Gletschermühle", wo das Wasser Steine in jahrtausendelanger Arbeit geformt hat. Wir passieren "Alt-Neuhaus", eine ehemalige Burg auf einem 30 Meter hohen Fels. Dann sehen wir schon die Blockhütte mit ihrem alten Wasserschöpfrad. Wir freuen uns auf eine Rast in dem großen Biergarten unter den alten Bäumen.

Auf dem Rückweg gehen wir bergauf zum Parkplatz. Dort halten wir uns links und schlagen den mit der Nr. 1 markierten Waldweg ein. An einer Abzweigung biegen wir rechts ab und erreichen die Verbindungsstraße Windischeschenbach-Bernstein. Wir halten uns links und folgen dieser Straße bis zu unserem Ausgangspunkt, dem Stadtbrunnen.

Kapellen- und Goldsteig-Naturwanderung

Idylle-Tour:

Infos zur Wanderroute

Strecke: 12 km

Dauer: etwa 3 Stunden

Höhenmeter: 320

Die Wanderung führt von Oberviechtach über den Kreuzweg zum 621 Meter hoch gelegenen Johannisberg. Über eine Landstraße gelangt der Wanderer zu einer Kreuzung. Diese überquert er und folgt dann einem idyllischen Forstweg durch einen abwechslungsreichen Mischwald. Bei der Staatsstraße angelangt, überquert der Wanderer auch diese und biegt dann nach rechts ab. Über einen Pfad erreicht er das Naturdenkmal "Sattelroß".

An einer Weggabelung zweigt die Route rechts ab zum 665 Meter hohen "Kätzlesberg". Auf einem Waldweg geht es wieder bergab. Wenn man des Wald verlässt, überrascht ein atemraubender Blick auf Obermurach und die ehemals mächtige Burg "Haus Murach" aus dem 12. Jahrhundert. Wer den Burgturm besteigt, den belohnt ein herrlicher Panoramablick auf die sanften Höhenzüge des Oberpfälzer Waldes.

Dann geht es weiter, vorbei an einem Erlebnisspielplatz und abwärts über einen Wiesen- und Waldweg. Von einer bewaldeten Anhöhe aus kann der Wanderer die "Walburgiskapelle" bestaunen. Als nächstes überquert er eine Straße und hält sich dann rechts. Ein Weg führt nach oben durch die Fluren des "Mehlbügel", über die B 22 und zur Ortschaft Hof. Die ursprünglich romanische "Ägidius-Kirche" steht für den christlichen Glauben im Oberviechtacher Raum. Der Sage nach soll sie von Riesen erbaut worden sein.

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