07.11.2018 - 09:40 Uhr
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Sicheres Fahren bei Nebel

Herbstzeit ist Nebelzeit. Meist kommt er plötzlich. Das macht ihn für Autofahrer so gefährlich. Der ADAC gibt Tipps für sichere Fahrten bei schlechten Sichtverhältnissen und zum Einsatz der Nebelschlussleuchte.

Der ADAC gibt Tipps für sichere Fahrten bei schlechten Sichtverhältnissen und zum Einsatz der Nebelschlussleuchte.
von Alexander Unger Kontakt Profil

Nebelfahrten erfordern laut Automobilclub ADAC eine erhöhte Aufmerksamkeit. Jegliche Ablenkung solle vermieden werden, Überholmanöver auf zweispurigen Landstraßen seien tabu. Außerdem empfiehlt der ADAC, den Scheibenwischer regelmäßig zu nutzen. "Mindestabstand ist gleich Geschwindigkeit" - Diese Faustformel sollte bei Nebel befolgt werden. Das heißt: 50 Meter Abstand zum Vordermann bei Tempo 50.

Bei Sichtweiten unter 50 Metern erlaubt der Gesetzgeber maximal 50 km/h. Erst dann darf die Nebelschlussleuchte einschalten werden. Leitpfosten am Straßenrand, die auf Landstraßen und Autobahnen im 50-Meter-Abstand stehen, können eine Orientierung sein. Der ADAC betont: Sobald die Sicht wieder besser wird, muss die Nebelschlussleuchte wieder abgeschaltet werden, um den nachfolgenden Verkehr nicht zu blenden. "Wer eine Nebelschlussleuchte missbräuchlich verwendet, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Verwarnungsgeld von 20 Euro rechnen. Werden dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet oder kommt es gar zu einem Unfall, liegt das Verwarnungsgeld bei 25 bzw. 35 Euro", erklärt ADAC Jurist Stephan Miller.

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