08.08.2019 - 11:49 Uhr
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Sommerliche Knautschzone im Schrumpfmodus

Am Wochenende locken nochmal warme Temperaturen bevor sich die Sonne ab kommenden Montag wieder rar macht.

Die sommerliche Knautsch- und Komfortzone am Wochenende gerät also erst einmal mehr und mehr in Bedrängnis.
von Andy NeumaierProfil

Die Einschläge kommen näher: Über Nord- und Ostsee zieht am Wochenende ein erstes herbstliches Sturmtief, wie man es eigentlich erst später im Jahr erwarten würde. Das pumpt allerdings noch einmal relativ warme Luft ins Oberpfälzer Land, und erst auf der Rückseite weht kommende Woche ein ganz anderer Wind. Dann werden wir es schwer haben die 25 Grad zu erreichen, selbst wenn die Sonne scheint. Die sommerliche Knautsch- und Komfortzone am Wochenende gerät also erst einmal mehr und mehr in Bedrängnis, doch stehen die Chancen nach wie vor gut, dass sich die Atmosphäre im letzten Monatsdrittel und in den September hinein noch einmal fängt. Die nun spürbar sinkende Tageslänge arbeitet ja bereits gegen uns, und so viel scheint schon mal klar: Der August wird den Juni oder Juli wohl nicht mehr toppen können.

Einige Nachtgewitter am Wochenende

Der Freitag wird nach örtlichem Frühnebel ein freundlicher Sommertag mit viel Sonne, nur gelegentlich stören mal ein paar harmlose Schleier- und Schäfchenwolken. Die Temperaturen steigen auf 25 bis 30 Grad. Abends wird es langsam wolkiger, die eine oder andere Grillparty sieht vielleicht schon Wetterleuchten, und im Laufe der Nacht werden daraus örtlich kräftige Schauer und Gewitter. Die Tiefstwerte bewegen sich um 14 Grad.

Die Schauer und Gewitter aus der Nacht müssen am Samstag dann erst abziehen. Das dauert vor allem an der Alb und im Kreis Schwandorf teilweise aber noch bis in den frühen Nachmittag, danach wird es dort auch zögerlich freundlicher. Sonst ist bei einem zeitweise windigen Mix aus Sonne und Quellwolken das Schauerrisiko nachmittags nur noch gering, und die Temperaturen steigen auf 19 bis 24 Grad. In der Nacht klart es auf, dafür bildet sich stellenweise Nebel bei 15 bis 11 Grad.

Am Sonntag tummeln sich morgens Nebelfelder, die sich vormittags rasch auflösen. Dann ist es überwiegend sonnig mit ein paar Wolkenfeldern und bleibt trocken. Die Temperaturen erreichen 22 bis 27 Grad. In der Nacht wird es bei 18 bis 14 Grad zeitweise etwas dampfig und drückend, vor allem zum Morgen tauchen teils kräftige Gewittergüsse auf.

Herbstliche Windböen, zeitweise Schauer

Am Montag regnet und gewittert es dann zeitweise, die Sonne macht sich rar. Dienstag noch einzelne Schauer, Mittwoch und Donnerstag wird es dann wohl am freundlichsten und weitgehend trocken. Zum Freitag ziehen mit starken Windböen neue Schauer vorüber. Die Temperaturen erreichen während der Woche meist nur 18 bis 24 Grad. Ob sich schon am Wochenende ein wärmendes Hoch platzieren kann, oder erst später, ist noch unsicher.

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