13.02.2020 - 11:44 Uhr
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Sturm, Sonne, Graupel: Wetter bleibt wechselhaft

Und täglich grüßt...das nasse, stürmische Wetter. Auch nächste Woche wird es wechselhaft weitergehen, sagt Wetterexperte Andy Neumaier. Für den Sonntag gibt es aber einen Lichtblick.

Die neue Woche wird vielen wettertechnisch bekannt vorkommen.
von Andy NeumaierProfil

Auf und nieder, immer wieder: Der Atlantik bleibt weiter ein wilder und brodelnder Hexenkessel, der Luftdruck sinkt dort unaufhörlich. Am Wochenende erreichen die Tiefs vor Island teilweise einen Kerndruck von unter 920 hPa. Zum Vergleich: Der tiefste Wert, der in einem Tief auf dem Nordatlantik - abgesehen von tropischen Wirbelstürmen - je gemessen worden ist, betrug 913 hPa. Die Folge sind schwerer Orkan und über 15 Meter hohe Wellen in weiten Gebieten des Nordmeeres, sodass manche Kreuzfahrt dort wohl entweder zum Abenteuer, besser aber abgesagt wird. Die Folge für uns: Einerseits geht es sehr windig bis stürmisch weiter, und in einem beeindruckend gleichbleibenden Rhythmus wird es immer zum Wochenende ungewöhnlich warm und um die Wochenmitte kurzzeitig winterlich. Das scheint sich auch so fortzusetzen. Für eine echte und längere Winterphase mit Schnee und Frost scheint die Uhr dagegen nahezu abgelaufen.

Sonntag lauer Frühlingstag

Der Freitag wird noch recht durchwachen mit dichten Wolken und etwas Sonne, zwischendurch fallen ein paar Schauer. Diese werden nachmittags und abends immer weniger, und die Auflockerungen nehmen etwas zu. Die Temperaturen bleiben mit 3 bis 7 Grad im feuchtkühlen Bereich. In der Nacht ist es überwiegend trocken, teils klart es auf, und örtlich kann sich Nebel bilden. Wo die Straßen feucht sind, kann es bei +2 bis -2 Grad glatt werden.

Am Samstag ist es vormittags stellenweise noch trüb oder wolkig, aber trocken. Sonst setzt sich aber immer mehr die Sonne durch. Bis zum Nachmittag erwärmt sich die Luft auf 5 bis 10 Grad. In der Nacht ist es oft klar oder nur locker bewölkt bei +4 bis 0 Grad, stellenweise gibt es geringen Bodenfrost.

Am Sonntag schmeckt's dann ordentlich nach Frühling. Mitunter wird man als Allergiker auf Frühblüher wie Hasel oder Erle schon niesen, und bei einem Mix aus Sonnenschein, Schleier- und Schäfchenwolken steigen die Temperaturen auf 10 bis 15 Grad. Es wird aber auch zunehmend windiger, und in der Nacht kommen bei milden 10 bis 6 Grad Schauer auf. Zum Morgen sind Sturmböen von 70 bis 90 Kilometern pro Stunde möglich.

Zur Wochenmitte wieder nasser Schnee

Es folgt nahezu eine Kopie der aktuellen Woche: Zu Wochenbeginn stürmisch ( aber keine Sabine ) und nass, und mit 7 bis 11 Grad noch mild. Von Dienstag bis Donnerstag wechselhaftes „Aprilwetter“, dabei teilweise auch in tieferen Lagen vorübergehend Schneegestöber und Graupelgewitter möglich bei 0 bis 5 Grad. Danach zum Wochenende hin wieder freundlicher, und erneut mild mit teilweise zweistelligen Höchstwerten.

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