Von Lucia Brunner und Wolfgang Ruppert
Nach der vierten Folge des Oberpfalz-Medien-Podcasts "Es war einmal... in der Oberpfalz", die den Hörerinnen und Hörern die Sagen über die Weiße Frau nähergebracht hat und in der die Moderatoren die Zuhörer mit auf Geisterjagd auf die Burgruine Stockenfels im Landkreis Schwandorf mitgenommen haben, widmen sich Lucia Brunner und Wolfi Ruppert diesmal dem Teufel. Dieser hat in der Oberpfalz viele Namen. Sperifankerl, Guzigagl, Drack oder Hollabirbou sind nur einige Beispiele dafür. In der aktuellen Folge des Oberpfalz-Medien-Podcasts machen sich die Moderatoren darüber Gedanken, welche Rolle der Teufel in Sagen und Erzählungen in der Oberpfalz spielt.
Während der Gehörnte im christlichen Kontext als Gegenspieler Gottes zumeist als die Personifikation des reinen Bösen auftritt, offenbart er in den Oberpfälzer Sagen häufig auch eine andere Seite. Dort wird er immer wieder einmal von den einfachen Menschen übers Ohr gehauen, mit denen er zuvor einen Pakt geschlossen hatte, um an ihre Seelen zu kommen. Das ist auch in der von Franz-Xaver von Schönwerth festgehaltenen Geschichte "Der Schmid und der Teufel" der Fall. Die Moderatoren sprechen außerdem darüber, dass der Teufel das Kartenspiel und die Wirtshäuser erfunden haben soll und klären, ob der Vorname Lucia Brunners etwas mit dem Teufel zu tun hat.
Über die Moderatoren
- Lucia Brunner: 29 Jahre alt, Lokalredakteurin in Tirschenreuth, aus Wiesau. Liebt Fantasygeschichten aller Art und wanderte auf den großen Teichlberg, weil sie dort den Schatz der Hankerler finden wollte.
- Wolfi Ruppert: 27 Jahre alt, Lokalredakteur aus Amberg für Amberg. Interessiert sich für schwarze Romantik und suchte schon als Kind in der Walpurigsnacht nach Schlüsseln für verborgene Häuser auf dem Maria-Hilf-Berg.
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