09.09.2019 - 15:16 Uhr
OberpfalzOberpfalz

Weißes Reh gesichtet: "Eine Laune der Natur"

Die Wildkamera eines Jägers wird wohl das Einzige sein, dass je auf das seltene weiße Reh schießt, das sich zwischen den Landkreisen Schwandorf und Neustadt/WN herumtreibt . Unter Jägern herrscht diesbezüglich ein alter Aberglaube.

Am frühen Morgen fotografierte Josef Gallitzendorfer das weiße Reh.
von Anne Sophie Vogl Kontakt Profil

Ein ganz besonderes Reh hat Josef Gallitzendorfer mit seiner Wildkamera an der Landkreisgrenze von Schwandorf und Neustadt/WN fotografiert: Es ist schneeweiß. "Eine Laune der Natur", sagt der Jäger. "Ein Albino-Reh kommt hin und wieder vor aber es ist schon selten." Bei dem Tier handelt es sich um ein einjähriges Weibchen. Vor drei oder vier Jahren habe es in der Nähe von Pamsendorf bereits einen weißen Rehbock gegeben. "Aber der wurde leider überfahren", erinnert sich Gallitzendorfer.

Auch wenn es schön anzusehen ist, für das Tier ist das strahlend weiße Fell sehr gefährlich. "Es ist leichte Beute für Luchse und Wölfe, da es keine Tarnung hat", erklärt der Trausnitzer. Eine Todesursache kann er aber ausschließen: "Es wird garantiert kein Jäger schießen. Ein Aberglaube sagt, wer ein weißes Reh schießt wird innerhalb eines Jahres sterben", erzählt Gallitzendorfer mit einem Lachen.

Das weiße Reh ist etwa ein Jahr alt und weiblich.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.