21.11.2019 - 08:57 Uhr
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Wetter wird glühweinfeindlich

Es liegt fast ein bisschen Gold-November in der Luft, denn die Sonnenanteile weiten sich allmählich aus, und die Nebel-Ecken werden zumindest kleiner. Soweit die Theorie.

Wetterexperte Andy Neumaier
von Andy NeumaierProfil

Was Nebel und Hochnebel wirklich machen, bleibt dennoch manchenorts ein Überraschungsfaktor. Die Luft wird allerdings in der Höhe milder. Wo die Sonne unterstützend eingreifen kann, dort wird es auch am Boden für die Jahreszeit eigentlich schon wieder zu warm. Niederschläge gibt es erstmal nicht und die Sonnen-Nebel-Lotterie zieht sich in die neue Woche. Dann greifen aber neue Tiefs an und kurbeln mit Südwestwinden weiterhin milde Luft zu uns. 10 oder 12 Grad zum Start in den Advent sind da nicht unwahrscheinlich, vielleicht dreht sich das erst zum Nikolaus hin in eine vorweihnachtlichere Richtung. Langfristige Wettermodelle und Propheten prusten ja bereits, dass der Winter komplett ausfällt, was in der Regel ein Indiz dafür ist, dass es bald ziemlich kalt wird.

Teils Nebel, teils sonnig, teils kalt, teils mild

Der Freitag kann auf wenigen Kilometern Entfernung sehr verschieden sein. Teils hält sich dichter Nebel oder Hochnebel, teils wird es im Tagesverlauf sonnig. Am zähesten dürfte sich das Grau an der Naab und an der tschechischen Grenze halten. Dort gibt es dann auch nur 2 bis 5 Grad, wenn die Sonne am Vormittag durchkommt werden es 6 bis 9 Grad. In der Nacht verdichten sich die Nebelfelder teilweise wieder, und je nach Aufklaren gibt es zwischen +2 und -3 Grad mit Gefahr von Reifglätte.

Am Samstag schwappen Nebel- und Hochnebelfelder mit Böhmischem Wind aus Tschechien herein, teils scheint aber auch die Sonne, vor allem in den jeweils westlichen Kreisgebieten und im Kreis Amberg- Sulzbach. Die Temperaturen erreichen entsprechend nur 4 bis 6 Grad falls Nebel. Mit Sonne wird es wärmer, dann sind laue 8 bis 12 Grad drin. In der Nacht gibt es wieder häufiger Nebel und Hochnebel bei 4 bis 0 Grad.

Am Sonntag geht die Nebelauflösung wahrscheinlich etwas schleppender voran, und der Ostwind ist manchmal bockig. Dennoch schafft es teilweise die Sonne durch. Die Temperaturen erreichen zwischen 6 und 10 Grad. Falls den ganzen Tag Hochnebel herrscht, bleibt es etwa 3 Grad kühler. In der Nacht +2 bis -3 Grad.

Zunehmend glühweinfeindlich

Die neue Woche startet noch gewohnt ruhig, teils mit Nebel, teils mit Sonne. Die Temperaturen liegen bei 3 bis 10 Grad. Ab Wochenmitte nehmen Wind und „echte“ Wolken in der Höhe zu, es regnet wieder öfter, gibt dann aber zwischen den Regengebieten auch ein paar aufgeheiterte Phasen. Stellenweise sind dann zum ersten Adventswochenende hin glühweinfeindliche 9 bis 13 Grad möglich.

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