13.05.2018 - 17:06 Uhr
ParksteinOberpfalz

Musikalische Reise mit Walzer und Polka von Parkstein nach Wien Strauß trifft auf Strauß

Einmalig, wunderbar - so erleben die Besucher die musikalische Reise von Parkstein nach Wien mit Zwischenstopp in München. "Strauß meets Strauß" ist das Konzert im Festsaal überschrieben.

Annika Krämer begeistert als Solistin die Zuhörer.
von Walter BeyerleinProfil

Die Zuhörer schwelgten auch dank der solistischen Darbietungen mit hervorragender Intonation der beiden Sopranistinnen Annika und Antonia Krämer in echter Begeisterung. Zusammen mit den Interpretationen des Bläserensembles der Jugendblaskapelle, mit Annemarie Bauer (Flöte), der Violinistin Johanna Baumann, dem Hornisten Josef Neubauer, Lars Amann an der Orgel und Konzert-Leiter Karl-Heinz Kuhl am Klavier erlebten die Besucher einen Abend der Extraklasse.

Ausverkauft war der Festsaal und nicht wenige Zuhörer sahen sich beim dritten Strauß-Konzert des Marktes als Stammgäste. "Wir haben diese Termine fest im Kalender stehen", waren sich Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher und der ehemalige Landtagsabgeordnete Georg Stahl einig.

Museumsleiterin Susanne Moldaschl führte durch das Programm, das vom Bläserensemble der Jugendblaskapelle mit dem Radetzky-Marsch eröffnet wurde. Dann lud Annemarie Bauer zum Fantasten-Walzer ein. Aus der Operette "Die tolle Therese" von Johann Strauß Vater sang Annika Krämer das Lied "O, erstes Rendezvous".

Das "Ghasel", das 2015 anlässlich des 110. Todestages von Franz Strauss in Parkstein seine Uraufführung erlebte, folgte. Die Lieder "Begegnung", "Allerseelen" und "Zueignung" von Richard Strauss interpretierten wieder Annika und Antonia Krämer. "Also sprach Zarathustra", eine sinfonische Dichtung von Richard Strauss hörten die Besucher von Lars Amann an der Orgel.

Zum Abschluss des Abends waren Melodien aus den Operetten "Indigo und die 40 Räuber", "Der lustige Krieg", "Die Fledermaus" wieder mit Annika und Antonia Krämer zu hören. Das Bläserensemble der Jugendblaskapelle spielte die wohl allen Besuchern bekannte "Annen-Polka".

Heimatvereinsvorsitzender Manfred Reiß fand zum Schluss immer wieder von Beifall unterbrochene Lobesworte für alle Mitwirkenden. Die verabschiedeten sich dann mit zwei Zugaben.

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