02.02.2020 - 14:05 Uhr
PlößbergOberpfalz

Klimatisierung der Kindergrippe "Wirbelwind" in Plößberg angeregt

Freie Wählergemeinschaft hat sich in der Kinderkrippe informiert und mit der Leiterin über Erweiterungsmöglichkeit diskutiert.

Bild zeigt die Freien Wähler Plößberg. Dritte von links Stefanie Siegert, Leiterin der Kinderkrippe Wirbelwind.
von Externer BeitragProfil

Kinderbetreuung und Bildung sind wichtige Aufgaben für jede Kommune. Um sich über pädagogische Konzepte, Ausstattung und die Erweiterungsmöglichkeiten zu informieren, besuchten die Freien Wähler die Kinderkrippe "Wirbelwind". Leiterin Stefanie Siegert und Erzieherin Manuela Müller erläuterten das Gebäude und seine Philosophie.

Stefanie Siegert erläuterte nach einer Mitteilung der Freien Wähler, dass die Kinderkrippe über zwei Gruppenbereiche verfüge, zu denen jeweils kindgerechte Schlaf-, Spiel- und Essbereiche gehörten. Jede Gruppe könne zwölf Kinder aufnehmen. "Derzeit werden 17 Kinder von ein bis drei Jahren von zwei Erzieherinnen und drei Kinderpflegerinnen betreut. Die Betreuungszeit geht von 7.15 Uhr bis 14 Uhr. Mindestens vier Betreuungstage pro Woche müssen von den Eltern gebucht werden." Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen steige aber, so dass in den kommenden Jahren unbedingt eine dritte Gruppe notwendig werde.

Die Erzieherinnen stellten auch ihre Arbeit und pädagogischen Konzepte zur Förderung jedes einzelnen Kindes vor. Das Engagement und die Begeisterung für die Arbeit mit den Kindern waren nach der Pressemitteilung in den Schilderungen der Erzieherinnen spürbar.

"Doch nicht alles in der Kinderkrippe ist perfekt", so die Freien Wähler. So gebe es eine enorme Aufheizung des Dachgeschosses und der Gruppenräume im Sommer. Es sei deshalb dringend um Beschattung der Fenster und des Gartenbereichs gebeten worden. "Am besten wäre eine Klimatisierung der Räume, die in Verbindung mit der vorhandenen Wärmepumpe technisch durchaus machbar wäre", so die Wählergruppe. Auch die Geräuschdämmung im Haus sei nicht optimal. Aus diesen Gründen stuft die Gruppierung die Unterbringung der zusätzlich notwendigen Gruppe im Dachgeschoss als problematisch ein. Die Erzieherinnen hätten die Errichtung der weiteren Gruppe im benachbarten Mehrgenerationenhaus der Marktgemeinde befürwortet. "Damit wäre dann auch der Außenbereich zwischen beiden Häusern für uns perfekt nutzbar und könnte unsere Möglichkeiten bereichern", so das Fachpersonal. Die Freien Wähler wollen die Anregungen und Wünsche in die Diskussionen im Marktrat einbringen.

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