09.05.2018 - 20:00 Uhr
PressathOberpfalz

Einweihung der Dorfkapelle Troschelhammer Göttliches Schmuckstück

Im Jahr 1928 wurde die kleine Dorfkapelle in Troschelhammer erbaut. Eine Renovierung war deshalb dringend notwendig. Nun erstrahlt sie endlich in neuem Glanz.

Mit einer Bittprozession beginnt die Einweihung der fertig sanierten Dorfkapelle in Troschelhammer. Bilder: is (2)
von Autor ISProfil

Troschelhammer. Nach Abschluss der Sanierung der Dorfkapelle segnete Stadtpfarrer Edmund Prechtl das kleine Gotteshaus und übergab es nach rund dreijährigen Arbeiten wieder seiner Bestimmung. Begonnen hatte Zeremonie mit den traditionellen Bittgang von Pressath nach Troschelhammer. Mehr als 100 Gläubige hatten sich auf den Weg gemacht.

Unter den Pressathern waren auch Teilnehmer aus Schwarzenbach, die sich - begleitet von Diakon Georg Hösl - auf den Weg gemacht hatten. Nach dem Begrüßungslied "Maria, dich lieben, ist allzeit mein Sinn", ging Pfarrer Prechtl zunächst auf die Tradition der Bittgänge ein. Er wies darauf hin, dass an diesem Tag der Bittgang mit einer besonderen Freude verbunden sei. "Die Zeit der Renovierung in und um die Kapelle ist beendet", erklärte er. Die Maßnahme sei notwendig gewesen, da im Jahr 2015 festgestellt wurde, dass der Dachstuhl des kleinen Kirchleins vom Hausbock befallen war. Daraufhin fiel die Entscheidung, das Gebäude komplett umzugestalten. Nach mehrjähriger Planungs- und Bauzeit erstrahle es nun in neuem Glanz, freute sich der Geistliche.

Großzügige Spende

"Jetzt können wir einen Bittgang rund um die Kapelle abhalten", meinte Prechtl schmunzelnd. Die Baukosten bezifferte er mit rund 138 000 Euro. In diesem Zusammenhang danke er der Bischöflichen Finanzkammer Regensburg für einen Zuschuss in Höhe von 56 400 Euro. "Wenn jemand die Maßnahme durch Spenden unterstützten will, sind wir sehr dankbar", meinte er augenzwinkernd. Abschließend sprach er die Hoffnung aus, dass Gläubige das renovierte Gotteshaus bei den Gottesdiensten gut annehmen und es ein Ort des Gebetes und der Begegnung mit Gott werde.

Nach dem Schlusssegen sangen die Gläubigen, begleitet vom Organisten Günther Hösl, das Lied "Leise sinkt der Abend nieder und das Tagwerk ist vollbracht". Anschließend begaben sich die Gottesdienstbesucher zum Feuerwehrhaus, in dem die Wehrmänner zu einem Umtrunk einluden. Mit dabei auch Werner Walberer und einige Stadträte. Alle waren sich einig: Die Renovierung ist gelungen und Troschelhammer hat ein Schmuckstück geschaffen.

Dank an viele Helfer

Prechtls Dank galt der Kirchenverwaltung, vor allem Kirchenpfleger Anton Murr für die Organisation der Sanierung. Dankesworte richtete er auch an Architekten Gerfried Mühlbauer und an das Ingenieurbüro Bräutigam. Die Feuerwehr habe ebenfalls gute Dienste erwiesen. Den Familien Burkhard und Langer in der Nachbarschaft der Kapelle sowie Maria Schwärzer von Gasthaus Schwarzer dankte der Geistliche für die Bereitstellung von Lagerräumen während der Bauzeit.

Die Stadt Pressath und die Kirchenstiftung Kemnath standen dem Projekt positiv gegenüber. Dem Pressather Künstler Helmut Langhammer dankte Prechtl für die Spende des neuen Altarkreuzes. Lobend erwähnte er auch das Entgegenkommen der Familie Fahrmbauer, die einen Grundstücksstreifen rund um die Kapelle kostenlos überlassen hat.

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