01.10.2018 - 14:31 Uhr
PressathOberpfalz

Profit durch Austausch

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Zukunft der Arbeitswelt aus, wie kann man das Thema vorantreiben und welchen Mehrwert bringt es für Wirtschaft und Gesellschaft? Die Firmen Siemens und Lippert machen sich dazu ihre Gedanken.

Alfred Koch (von links), bisheriger Standortleiter von Siemens, Helmut Kellner, Leiter des Mechanikzentrums bei Siemens, und Hubert Schug, Betriebsleiter der Firma Lippert, mit seinen Abteilungsleitern bei einem Rundgang durch den Siemens-Betrieb.
von Autor HWKProfil

Kaum ein anderes Thema beherrscht das betriebliche Geschehen so, wie die Veränderungen, die intelligente Netzwerke, selbststeuernde Maschinen und autonome Verfahrensweisen bringen werden. Da nicht jeder Betrieb das Rad für sich neu erfinden kann, trafen sich in den vergangenen Tagen die beiden Betriebsleiter der Firma Siemens Healthineers, Alfred Koch, und der Firma Lippert, Hubert Schug, zum Erfahrungsaustausch in Kemnath.

Bei einem seiner letzten Termine als Betriebsleiter stellte Alfred Koch den Siemens-Standort vor und informierte über bisherige Veränderungen im Betrieb sowie Vorhaben. "Die Anforderungen unserer Kunden werden immer komplexer, wodurch immer intelligentere Steuerungen der Fertigungsabläufe und des Materialflusses notwendig werden", sagte Koch bei einem Rundgang durch den Betrieb.

Deshalb setze man verstärkt auf die Möglichkeiten der Digitalisierung und der Automatisierung, um so gut wie möglich auf die Änderungen im Marktumfeld reagieren zu können. Dabei könne man auch von den Erfahrungen anderer profitieren, wenn man sich regelmäßig über die bevorstehenden Veränderungen und technischen Möglichkeiten austausche. "So wie uns ergeht es vielen anderen Unternehmen, die in den Bereichen Metallverarbeitung, Verbindungstechnik, Maschinenbau oder Oberflächentechnik tätig sind."

Der gleichen Ansicht ist Hubert Schug, der vor wenigen Monaten die Lippert GmbH & Co. KG aus Pressath komplett übernommen hat und nun in Eschenbach einen neuen Fertigungsstandort errichten wird. "Auch wir erleben seit längerem wie wichtig es ist, neue Technologien, neue Fertigungsabläufe und die Möglichkeiten der Digitalisierung und Automatisierung in unsere täglichen Prozesse einfließen zu lassen", sagte der Betriebsleiter. "Wir können von einem gegenseitigen Austausch alle nur profitieren und die Region durch eine verstärkte Zusammenarbeit nachhaltig stärken", betonte Schug. Auf dieses erste Gespräch, bei dem es unter anderem um die individuellen Stärken und die künftigen Anforderungen ging, sollen weitere folgen.

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