08.05.2018 - 22:28 Uhr
Oberpfalz

Staatsanwaltschaft Weiden ermittelt Razzia gegen Schleuser

Die Staatsanwaltschaft Weiden leitet die Ermittlungen in deren Folge am Dienstag ein Mann in Rumänien festgenommen worden ist. Nach weiteren Verdächtigen mit Wohnsitz in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen werde mit europäischen Haftbefehl gefahndet, teilte die Bundespolizei in München mit. Ein Teil der Straftaten sollen die Verdächtigen im deutsch-tschechischen Grenzgebiet begangen haben.

Symbolbild: Volker Hartmann/dpa
von Agentur DPAProfil

Die Durchsuchungen fanden zeitgleich in Deutschland, Rumänien und Serbien statt. Dabei trafen die Beamten drei geschleuste Personen an, die keine Aufenthaltspapiere besaßen. Sie wurden festgenommen. Zudem stellten die Ermittler Handys sicher. Die Tatverdächtigen sollen banden- und gewerbsmäßig Menschen aus der Türkei über Rumänien und Bulgarien ins deutsch-österreichische und deutsch-tschechische Grenzgebiet gebracht haben - unter teilweise lebensgefährlichen Bedingungen für die Geschleusten. Für die Fahrten auf Lastwagen sollen die Migranten bis zu 10 000 Euro pro Person bezahlt haben.

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