12.07.2018 - 10:24 Uhr
Söllitz bei TrausnitzOberpfalz

Das Gebet ist die Urkraft

Mit einem liturgischen Glanzpunkt endet der diesjährige Kapitelstag. 17 Priester des Dekanates Nabburg versammelten sich zusammen mit Bischof Hubert Buchner in der Wallfahrtskirche in Söllitz am Tisch des Herrn.

Bischof Hubert Bucher feierte zusammen mit den Priestern des Dekanates Nabburg des Abschluss des Dekanatstages. Die musikalische Gestaltung lag in den Händen von Dekanatskirchenmusiker Michael Koch.
von Richard BraunProfil

Wenn an einem gewöhnlichen Werktag eine so große Anzahl von Geistlichen einen Gottesdienst feiert, dann muss schon etwas Außergewöhnliches vorliegen. Am Dienstagabend war dies der feierliche Abschluss des Dekanatstages, verbunden mit dem Dekanatskirchenmusiktag. Zuvor hatten sich die Geistlichen in der Abgeschiedenheit des Feuerwehrhauses getroffen, um anstehende Aufgaben zu erörtern. Als Ehrengast war in diesem Jahr Bischof Dr. Hubert Bucher eingeladen, der seit 1958 in der Mission in Südafrika wirkte und sich jetzt im Ruhestand befindet. Mit seinen 87 Jahren besitzt Bischof Bucher eine so gute Konstitution, dass ihm dieser anstrengende Tag nicht anzumerken war.

Bereits mit dem Eingangslied „Du rufst uns, Herr, an deinen Tisch“ war jedem der zahlreichen Gottesdienstbesucher klar, dass heute ein besonderer Tag ist. Gewaltig hallte der Gesang in dem ehrwürdigen Gebäude der Wallfahrtskirche zu den 14 Hl. Nothelfern wider, waren doch nahezu alle Sänger Mitglieder in den verschiedenen Kirchenchören des Dekanates, die alle dem Taktstock von Dekanatskirchenmusiker Michael Koch folgten.

Bei dieser Klangfülle lief der Kirchenmusiker zu Höchstform auf. Der Geist in der Kirche war zudem von Freude und Leichtigkeit geprägt, die ansteckend wirkten. Bischof Buchner ging in seiner Predigt auf das Gebet als die Urkraft der Kirche ein. Besonders das Rosenkranzgebet hat es dem Gottesmann angetan. In einem eigens von ihm zu diesem Gebet verfassten Büchlein mit dem Titel.“ Der Lebendige Rosenkranz: Ein Gebets-Sturm, den die Welt nötig hat“ gibt Bischof Buchner eine Anleitung zu diesem Gebet. Geprägt durch seine langjährige Erfahrung in Südafrika ist Bischof Bucher überzeugt, dass das Rosenkranzgebet zum unblutigen Ende der Apartheit in diesem Teil der Erde geführt hat.

Den Festgottesdienst nahm Dekan Michael Hoch zum Anlass, auf personelle Veränderungen im Dekanat hinzuweisen. Nach einem Jahr als Kaplan in Pfreimd kehrt Pater Dr. Peter Vattappara nach Indien zurück. Kaplan Berno Läßer wird Pfarrer von Roding und Maximilian Pravida erhält nach sechs Jahren als Pfarr-Referent in Wernberg-Köblitz einen neuen Wirkungskreis in Vohenstrauß. Pfarrer Johann Wutz verlässt nach 16 Jahren als Pfarrer die Pfarreiengemeinschaft Gleiritsch-Altendorf-Weidenthal. Als sein Nachfolger wird im September Pfarrer Dr. Cyprian Anyanwu installiert. Alfred Kick wird Pfarr-Referent in Wernberg-Köblitz und Antonia Preßl Gemeindereferentin in Pfreimd. Ebenfalls nach Pfreimd wechselt Pater Robin Joseph. Dr. John Ojochogwu heißt der neue Kaplan in Nabburg.

17 Priester des Dekanates Nabburg versammelten sich in der Wallfahrtskirche in Söllitz um den Altar. Bischof Hubert Bucher verkündete das Wort Gottes.

Die gesamte Kirche bildete den Dekanatschor.

Angesichts der vielen Sängerinnen und Sänger lief der Dekanatskirchenmusiker Michael Koch zur Höchstform auf.

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