11.05.2018 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Fußball Bayernliga Nord SpVgg SV glaubt an die Chance

Der Mai ist bekanntermaßen in den Fußball-Ligen der Monat der Entscheidungen - so auch in der Bayernliga Nord. Mittendrin im Hauen und Stechen um den direkten Klassenerhalt ist dabei die SpVgg SV Weiden.

SpVgg-SV-Keeper Noah Schmidt greift beherzt zu: Mit einer engagierten Vorstellung gegen die Würzburger Kickers II wollen die Weidener Bayernliga-Fußballer die Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt am Leben erhalten. Bild: hfz
von Sebastian SchellProfil

Mit dem Titelgewinn durch den SV Viktoria Aschaffenburg und dem Direktabstieg des FC Amberg sind die ersten Entscheidungen bereits gefallen. Offen ist der Saisonausgang dagegen noch bei der SpVgg SV Weiden. Die Schwarz-Blauen kämpfen zwar seit Wochen mit Händen und Füßen darum, die Relegationsränge zu verlassen, aber sie weisen zwei Spieltage vor Saisonende weiter fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, sprich die DJK Don Bosco Bamberg, auf.

Trotzdem verschwendet Trainer Florian Schrepel keinen Gedanken daran, die Flinte ins Korn zu werfen. Die Weidener wollen an diesem Samstag (14 Uhr) im Sparda-Bank-Stadion das letzte Saisonheimspiel gegen die U23 der Würzburger Kickers erfolgreich gestalten. "Wir machen das seit ein paar Wochen richtig gut und haben Selbstvertrauen getankt. So lange die Möglichkeit besteht, werden wir alles für den direkten Klassenerhalt tun. Wenn nicht, sind wir zumindest für eine mögliche Zusatzschicht gerüstet."

Zehn Punkte aus den letzten vier Begegnungen nähren die Hoffnungen der Wasserwerkelf, zumal plötzlich auch der Vergleich mit der Bayernliga Süd Optionen offenhält. Der beste Tabellenvierzehnte der beiden Staffeln hat den direkten Ligaerhalt in der Tasche und die SpVgg SV hat den Rückstand auf die SpVgg Hankofen-Hailing erheblich reduziert. Es deutet also vieles auf ein Herzschlagfinale wie in der vergangenen Spielzeit hin. Vor Jahresfrist sicherte Benjamin Werner am letzten Spieltag in der 92. Minute eben diesen 14. Platz. Der Gegner waren damals wie heute die Würzburger Kickers II.

"Wir agieren als Mannschaft und jeder investiert alles im Training wie auch im Spiel. Dazu haben wir aktuell kaum Verletzte, was sich auch in einem gesunden Konkurrenzkampf zeigt," sieht Schrepel die Entwicklung seines Teams positiv. Zuletzt beim 3:1-Sieg im Derby bei der DJK Gebenbach zeigte die SpVgg SV Weiden auch eine lange vermisste Souveränität. "Im Abstiegskampf sind alle Mittel recht und einfache Dinge stehen im Vordergrund. Wir waren defensiv stabil und eiskalt bei unseren Kontern", sagt Schrepel. "Wir müssen das beibehalten, dann kann dies auch heute der Schlüssel sein."

Für die Würzburger Kickers II geht es um nichts mehr. Mit Platz neun steht die junge Elf von Trainer und Ex-Profi Christian Demirtas jenseits von Gut und Böse und kann dem letzten Auswärtsauftritt der Saison gelassen entgegensehen. Personell ändert sich im Weidener Kader nichts, denn neben Andreas Graml (Knöchelverletzung) fehlen nur die Langzeitverletzten.

So lange die Möglichkeit besteht, werden wir alles für den direkten Klassenerhalt tun.Florian Schrepel, Interimstrainer der SpVgg SV Weiden

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