08.05.2018 - 20:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Bürgermeister Franz Stahl skizziert rasante Entwicklung der Kreisstadt Beste Lebensqualität

Von einer enormen Strahlkraft Tirschenreuths spricht der Bürgermeister bei seiner Rede. Franz Stahl skizziert am Tag der Städtebauförderung die bemerkenswerte Entwicklung der Kreisstadt.

Bürgermeister Franz Stahl In der guten Stube der Stadt, am Marktplatz, mehr als 113 Millionen Euro sind seit 2002 in die Infrastruktur geflossen. Bild: KRO
von Konrad RosnerProfil

Kommunaler, sozialer und wirtschaftlicher Fixpunkt sei Tirschenreuth, so Stahl. Dafür sei seit 2002 sehr viel Geld ausgegeben worden - mehr als 113 Millionen Euro seien in die Infrastruktur investiert worden. Tirschenreuth sei hochattraktiver und zukunftsorientierter Wohn-, Bildungs- und Wirtschaftsstandort. Als Konsequenz daraus, so der stolze Bürgermeister, sei Tirschenreuth "... die Stadt mit der offensichtlich besten und höchsten Lebensqualität im Landkreis".

Stadtentwicklungskonzept

Grundlage dieses Erfolgs sei das Stadtentwicklungskonzept, das in Tirschenreuth seit 2004 konsequent umgesetzt werde. Die erste Maßnahme sei der neu gestaltete Marktplatz gewesen. Diese habe das Stadtbild entscheidend positiv geprägt.

Bis Ende 2017 seien alleine 37 Millionen Euro in das Stadtgebiet investiert worden. Dafür habe es 21,5 Millionen Euro Förderung gegeben. Profitiert hätten davon 223 Baumaßnahmen. "Diesen Weg gehen wir beständig und gezielt weiter." Die große Anzahl der Kräne seien dafür eindeutiger Beleg, so Stahl. Er verwies auf den Feuerwehrhaus-Neubau, die Revitalisierung des ehemaligen SMCS-Geländes und an das Innenstadt-Sanierungsprojekt in Richtung Platz am See. Beim ISUK-Stadtentwicklungskonzept dürfe der heutige Fischhofpark nicht fehlen - ein weit über Tirschenreuth hinaus bekanntes Natur- und Naherholungsgebiet. Auch die Firmen in Tirschenreuth investierten. Beispielgebend nannte er die Firma Hamm, die Tuchfabrik Mehler und das Krankenhaus.

Keine Mehrbelastung

Die Investitionen habe die Stadt ohne Neuverschuldung gemeistert, aktuell habe man gerade mal 8,3 Millionen Euro Schulden. Erfreulich, es habe keine Gebührenerhöhung, keine Anhebung der Hebesätze und keine weitere finanzielle Mehrbelastung für die Bürger gegeben. Dies sei vor allem auch der Stabilisierungshilfe des Freistaates mit zu verdanken. Mehr als 10 Millionen Euro seien so in die Stadt geflossen.

Beim Rundgang durch die Innenstadt wurden die laufenden städtebaulichen Maßnahmen besichtigt. Dies waren der Rathaus-Anbau, der Volksbank-Anbau am Sattlersberg, die Umsetzung des Projekts "Zukunft-Stadtgrün", die Neugestaltung des "Ruffing-Areals", der Neubau des Hauses Elisabeth und die Neugestaltung des ehemaligen Polizeigebäudes zum OTH-Bildungsstandort.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.