12.07.2018 - 10:30 Uhr
WaldershofOberpfalz

Passion für Gesang, Schafkopf und Zoigl

30 Jahre lang gestaltete Josef Daubenmerkl die Politik in Waldershof als Stadtrat mit, 12 Jahre lang davon als 2. und 3. Bürgermeister. Dass er am Freitag, dem 13., seinen 75. Geburtstag feiert, ist für ihn kein Problem.

Josef Daubenmerkl feiert an diesem Freitag seinen 75. Geburtstag.
von Josef RosnerProfil

„Die 13 ist für mich eine Glückszahl. Ich bin an einem 13. geboren und meine Hausnummer in Walbenreuth ist auch die 13“, sagt Josef Daubenmerkl. Nach 31 Jahren im Schuldienst und Jahrzehnten in der aktiven Politik genießt er nun das Leben ohne Verpflichtungen und die Zeit mit seiner Frau Evi, mit der er seit 44 Jahren verheiratet ist. „Mir geht es gut“, betont er unumwunden. Zu Glück und Zufriedenheit tragen auch die beiden Kinder Michael und Beate bei, die in Höchstädt bzw. Leutendorf zuhause sind. Josef Daubenmerkl selbst ist seinem Heimatort Walbenreuth immer treu geblieben.

Beruflich war Josef Daubenmerkl als Lehrer tätig. Seine Karriere begann einst an der Volksschule Konnersreuth, wo er drei Jahre lehrte. Anschließend ging er für ein Jahr nach Brand/Oberpfalz, ehe er für 27 Jahre an der Hauptschule Waldershof unterrichtete. „Die Arbeit an der Schule hat mich jung gehalten“, ist er überzeugt.

Der Jubilar ist ein durch und durch politischer Mensch, den ab und zu auch mal die Leidenschaft packt. 1984 zog er für den Wählerbund zum ersten Mal in den Stadtrat von Waldershof ein. Bei den Wahlen 1990, 1996, 2002 und 2008 trat er jeweils für die CSU an und schaffte jedesmal den Wiedereinzug ins Stadtparlament. 2014 verzichtete er auf eine erneute Kandidatur, um mehr Zeit für sich und seine Familie zu haben. Dennoch, so räumt er ein, verfolge er die Kommunalpolitik noch ganz genau. Ohne Umschweife gibt er zu, dass ihm nicht alles gefalle, was vor Ort abläuft.

Viel mehr Zeit als früher hat Josef Daubenmerkl heute für seinen Fischteich, in dem sich mehr als 300 Forellen tummeln. Zudem schlägt er jährlich bis zu 20 Ster Brennholz für den eigenen Bedarf. Nicht zu vergessen ist sein rund 2000 Quadratmeter großer Garten, den er hegt und pflegt. Dazu kommen noch Hobbys wie etwa das Schafkopfspielen. Was viele nicht wissen: Mit den „Steinwaldassen“ schaffte er es bis in die Nordbayernliga und die Bayernliga. 1992 wurde er in Kulmbach sogar oberfränkischer Schafkopfmeister. Noch heute schätzt er das gepflegte Schafkopfspiel mit Freunden.

Eine weitere Passion ist das Singen im Chor. Zunächst sang Daubenmerkl im gemischten Chor, dann ab 1981 beim Gesangverein 1896 Waldershof, wo er als 2. Tenor wirkt. Seit mehr als fünf Jahrzehnten hat er sich dem Singen verschrieben.

Wichtig ist dem Jubilar das Ehrenamt in den Vereinen. So war er einst 23 Jahre lang Vorsitzender der Feuerwehr Walbenreuth, führte 14 Jahre den CSU-Ortsverband Waldershof und stand sechs Jahre lang an der Spitze des SV Poppenreuth. Insgesamt gehört er mehr als zehn Vereinen an. Seine Arbeit in den Vereinen und im Stadtrat wurde im April 2014 mit der Verleihung der Bürgermedaille der Stadt Waldershof belohnt.

Eine Leidenschaft hegt der Jubilar übrigens auch für den Zoigl. So ist er regelmäßig in den Zoiglstuben in Waldershof, Mitterteich und Falkenberg anzutreffen. Sofern er und seine Frau nicht gerade auf Reisen sind. Heuer ging es nach Madeira, im Herbst stehen die Städte Wien, Budapest und Bratislava auf einer Tour entlang der Donau an.

Seinen Ehrentag begeht Josef Daubenmerkl im Kreise seiner Familie und Freunde. Auch die Oberpfalzmedien gratulieren ihrem treuen Leser zum 75. Geburtstag.

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