14.05.2019 - 21:11 Uhr
WiesauOberpfalz

Besuch der Weltwasserwoche in Neusath-Perschen

Wir, die Klasse 4a der Grundschule Wiesau, sind mit unserem Lehrer Herrn Müllbauer nach Neusath-Perschen ins Freilandmuseum zur Weltwasserwoche gefahren.

Zeitung macht Schule: Klasse 4a der Grundschule Wiesau
Zeitung macht Schule: Klasse 4a der Grundschule Wiesau

Wasser heilt: An unserer ersten Station erzählte uns Frau Winkler die Geschichte von Sebastian Kneipp. Als dieser schwer krank wurde, ging er sechs Monate lang in die kalte Donau. So ist er wieder gesund geworden. Dieses Wissen, dass Wasser heilt, teilte er später anderen Menschen mit.

Jetzt durften auch wir kneippen. Als erstes durften ein paar Kinder die Hände erst 25 Sekunden ins warme Wasser und dann 25 Sekunden ins kalte Wasser tauchen. Dann mussten wir die Hände abstreifen und schwingen. Die anderen Kinder sind barfuß blind über verschiedene Flächen gegangen ( z.B über Fliesen, Noppen, Fußabstreifer, Holz). Danach mussten sie in einem Bottich, der mit kaltem Wasser gefüllt war, den Storchengang machen. Zum Schluss wurden das Wasser wieder abgestreift und die Füße geschüttelt. (von Florian, Celina und Lina)

Das Aquarium: Danach gingen wir zu einem Aquarium. Dort begrüßte uns Herr Schießel und erklärte uns, was die Fische brauchen. Er hatte Hechte, Karpfen, Brassen, Barsche, Forellen und Rotfedern dabei. Der Herr erzählte uns, dass Forellen mehr Sauerstoff brauchen als Barsche, weil sie normalerweise in einem Fließgewässer sind. Karpfen können Schuppen oder keine Schuppen haben. Die einen nennt man Spiegelkarpfen und die anderen Schuppenkarpfen. Rotfedern treten nur in Schwärmen auf. Außerdem gibt es noch Welse, die können bis zu 2 Meter groß werden. (von Julian, Philipp, Julian und Lukas)

Hochwasserschutz: An dieser Station wurde uns erklärt, dass bei uns im Jahr 650 Liter Wasser als Regen oder Schnee auf einen Quadratmeter Erde fallen. In den Alpen sind es 2000 Liter oder 2 Kubikmeter. Danach haben wir gelernt, wie man sich vor Hochwasser schützen kann, nämlich mit Sandsäcken. Deswegen haben wir mit einer Maschine Sandsäcke gefüllt. Aus den Säcken haben wir dann eine Wasserschutzmauer gebaut. In den „Minipool“ haben wir dann Wasser mit einem Feuerwehrschlauch gefüllt und unsere Sandsackmauern waren dicht. Dann waren wir an einem Nachbau, wo man testen konnte, welcher Druck bei 40 cm Hochwasser auf eine geschlossene Türe drückt. (von Jakob, Jacob, Nicolo, Lilly und Raphael)

Der Wasserkreislauf: An dieser Station erklärte uns Herr Spörl die verschiedenen Niederschlagsarten. Er hat uns gesagt, dass sich im Gebirge ein Wildwasserfluss bilden kann. Dann hat er uns noch erklärt, wie Grundwasser entsteht. Fließgewässer gelangen hingegen in Seen oder Meere. Danach hat er uns noch entscheiden lassen, ob wir den Wasserkreislauf nachspielen wollen oder einzelne Schritte des Wasserkreislaufs ausführlich anschauen wollen. Wir entschieden uns für das Nachspielen. (von Emma, Julia und Maxi)

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