13.05.2018 - 20:00 Uhr
WindischeschenbachOberpfalz

Freie Wähler wollen bewusst kontroverse Diskussionen führen Keine Harmonie-Soße

Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Freien Wählern und dem im vergangenen Jahr neugewählten Vorsitzenden Markus Herrmann. "Wir haben Politikneulinge und alte Hasen, Optimisten und Pessimisten im Verein. Dies führt zwar manchmal zu unterschiedlichen Meinungen, aber das ist gut so", sagte der 37-Jährige in der Jahreshauptversammlung. "Wichtig ist, dass wir uns gut zusammengerauft haben."

von Redaktion OnetzProfil

Genauso bürgernah wie bei der Unterschriftensammlung für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge werde der Ortsverein die kommenden Aufgaben bewältigen. Der Erhalt des Johannissteigs sei eine Herzensangelegenheit.

Auch die Mitgliederwerbung und die Erstellung einer neuen Internetseite, um die Bürger über aktuelle Ereignisse zu informieren, seien geplant. Die Freien Wähler hätten mit ihren Aussagen zum Teil für Aufruhr gesorgt. Dies sei auch so bezweckt.

"Wer mitgestalten will, muss Probleme ansprechen, aber auch Lösungsvorschläge bieten", unterstrich Herrmann. "Auch wenn nur zwei Vertreter der Freien Wähler im Stadtrat sind, setzen wir uns umso mehr für die Belange der Bürger ein", berichtet Stadtrat Josef Söllner.

Bei den Entscheidungen seien aus seiner Sicht nicht die Parteiinteressen, sondern das Wohl der Bürger maßgeblich. Bei den Abstimmungen sei er deshalb ab und an anderer Meinung als seine Parteifreundin Annette Dietl. Auch dies beweise, dass die Freien Wähler ihrer Arbeit mit Herz und Gewissen nachgingen.

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