02.04.2018 - 20:00 Uhr
ObertraublingOberpfalz

Gedanke an Auferstehung Jesu als Stärkung in harten Zeiten Kraftvolles Symbol der Hoffnung

Oberviechtach. Nach den Lesungen aus dem Alten Testament zog Pfarrer Norbert Schlinke mit der Osterkerze in die dunkle Auferstehungskirche zur Feier der Osternacht um sechs Uhr morgens ein. Er entzündete die Kerzen auf der Kanzel und dem Taufstein, die Orgel setzte ein, und Chorgesang erfüllte das Kirchenschiff.

Aus Puzzleteilen setzten Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Pfarrer Schlinke ein "Herz als Zeichen der Liebe Gottes" zusammen. Bild: weu
von Udo WeißProfil

"Die Auferstehung ist eine wunderbare Geschichte, um Hoffnung zu fassen", erklärte der Pfarrer in der Predigt. "Es ist aber mehr, es ist ein Wunder, das die Welt ganz neu macht", fuhr er fort. Es sei der Auferstandene selber, der Hoffnung gibt. Auferstehung sei unvergleichlich kraftvoll, wunderbar und lebendig und sie verändere den, der dran glaubt. Die Hoffnung auf Auferstehung mache mutig, kreativ und hilfsbereit. Mit dem Lied "I will rise", dem englischen Lied zur Auferstehung, verdeutlichten Sängerin Lisamarie Berger und Pfarrer Schlinke an der Gitarre das Geschehen. Dazu deckten Frauen den Altar ab und schmückten ihn mit Osterglocken. Neben dem Gemeindechor unter Leitung von Paulette Siegl umrahmte Falk Gilch den Abendmahlsgottesdienst auf der Orgel. Danach war die Gemeinde zum gemeinsamen Osterfrühstück eingeladen. Der Posaunenchor spielte unter der Leitung von Christine Forster im Anschluss Choräle auf dem Friedhof. Der Familiengottesdienst um neun Uhr wurde durch ein mächtiges Vorspiel des Posaunenchors eröffnet, der gemeinsam mit Organist Walter Wölfel den Gottesdienst umrahmte. Jeder Gottesdienstbesucher erhielt eine Karte mit drei Symbolen (ein Kreuz, ein Istgleich-Zeichen, ein Herz). Diese "Kurzfassung der Osterbotschaft", die in Australien weit verbreitet ist, soll sagen: "Gottes Kreuz ist Liebe". Beim dritten Symbol, dem Herz, durften Kinder und Jugendliche an den Altar kommen, um ein großes Herz-Puzzle zusammenzubauen. Das Herz steht symbolisch für die Liebe Gottes, die von Menschen oft nur stückchenweise erlebt wird.

Als "Auferstehungserfahrung" stellte Pfarrer Schlinke die Geschichte von Hanna vor. Die kinderlose Frau stand am Rande der Gesellschaft und litt mit ihrem Mann unter der Kinderlosigkeit. Mit dem Wunder, dass sie einen gesunden Jungen bekam, spürte sie Gottes Liebe. Diese Liebe habe auch Jesus am Kreuz erfahren. Am Ostermontag feierte dann die Schönseer Gemeinde Gottesdienst mit Pfarrer Schlinke.

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