01.09.2017 - 16:52 Uhr
OberviechtachOberpfalz

38 Kinder besuichten Asklepios-Klinik "Operation" erfolgreich

Keine Angst mehr vor dem Krankenhaus haben die 38 Kinder, die diese Woche zu Gast in der Asklepios-Klinik waren. Das Röntgenbild-Ratespiel war ebenso begehrt, wie ein eingegipster Arm oder der Besuch im Operationssaal. Hier wartete eine kleine Überraschung auf die "jungen Ärzte".

Am Eingang der Asklepios-Klinik stellten sich die Kinder zu einem Erinnerungsfoto an den abwechslungsreichen Ferientag auf. Zuvor hatten sie Süßigkeiten "aus einem Bauch operiert". Bild: frd
von Christof FröhlichProfil

Der Ansturm war groß. Dennoch lief das vorbereitete Programm reibungslos ab und die Kinder erlebten einen Ferienspaß im Oberviechtacher Krankenhaus, welches einige schon aus weniger spaßigen Gründen kannten. Den Kindern die Angst vor dem Krankenhaus nehmen und dabei zu zeigen, wie dort geholfen wird - das war das Ziel des Programmpunkts im städtischen Ferienprogramm.

Mehrere Gruppen

Schon am frühen Vormittag stürmten die 38 Mädchen und Buben die Asklepios-Klinik, wo sie die Leiterin der Röntgenabteilung, Christina Biegerl, begrüßte. Biegerl leitete diesmal das "Kinder-Betreuungsteam". Bei einem Rundgang sahen die Kinder, dass im Oberviechtacher Krankenhaus lauter nette Leute arbeiten, die ihnen im "Fall der Fälle" auch gerne helfen, ihre Gesundheit wieder herzustellen. In mehrere Gruppen eingeteilt, ging es in den Röntgenraum, wo sie anhand von Röntgenbildern raten durften, was denn das für "durchleuchtete Körperteile" sind und was daran nicht mehr ganz in Ordnung war.

Die Kinder bekamen auch eine Vorstellung davon, wie es im OP- Raum zugeht. Dabei fanden zwar keine echten Operationen statt, doch die Teilnehmer durften dafür am OP-Tisch aus einem symbolisierten "Bauch" leckere Süßigkeiten herausoperieren. Einige hatten den "Gipsraum" bei Brüchen schon von innen gesehen, der nun ebenfalls eine Station für die "jungen Ärzte" bildete.

Schreck für Eltern

Andere Kinder hatten schon am eigenen Leib verspürt, dass es gar nicht so schlimm ist, einmal ins Krankenhaus zu müssen, da einem von Ärzten und Pflegepersonal geholfen wird. Etliche Freiwillige ließen sich einen Gips verpassen - auch um den erschrockenen Gesichtsausdruck der Eltern bei der Abholung zu genießen.

Nach dem Erinnerungsbild auf der Treppe am Eingang nahmen alle gerne die Einladung zu einer Brotzeit an. Dabei bekamen die wissenshungrigen Kinder noch alle offenen Fragen beantwortet.

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