22.03.2017 - 20:00 Uhr
OberviechtachOberpfalz

Beim Kolping-Spielmannszug mangelt es nicht an Mitgliedern: Starke Truppe bald auf CD

Als "musikalischen Botschafter für die Stadt" schätzt Bürgermeister Heinz Weigl den Kolping-Spielmannszug. Welches Potenzial in dem Klangkörper steckt, offenbarte die Jahresbilanz.

Tobias Baumer führt auch weiterhin den Kolping-Spielmannszug als Vorsitzender an. Von der Leistung des Klangkörpers zeigte sich bei der Jahresbilanz auch Bürgermeister Heinz Weigl beeindruckt. Bilder: bgl (2)
von Ludwig BergerProfil

Weigl lobte bei der Jahreshauptversammlung vor allem das gute Miteinander mit der Stadtkapelle, das beeindrucke ihn außerordentlich. Als gute Entscheidung würdigte er die gemeinsamen Proberäume und er wünschte "gute Kameradschaft unter einem Dach".

Der Vorsitzende des Kolping-Spielmanszugs, Tobias Baumer, gab bei der Versammlung im Pfarrheim bekannt, dass der Verein 118 Mitglieder zählt, darunter 46 aktive Musiker. 33 Prozent der Mitglieder sind unter 18, die Frauenquote liegt bei 61 Prozent. Nach dem "grandiosen Jubiläumskonzert" nahm auch der normale Spielbetrieb wieder viel Zeit in Anspruch, berichtete Baumer. Er erinnerte an Ständchen, eine Marschübung und die Teilnahme an der Wertung in Pettendorf. Der Vorsitzende dankte allen, die sich für den Spielmannszug engagiert haben, nicht zuletzt der Stadt für den jährlichen Zuschuss und die kostenlose Überlassung des Proberaums.

327 Stunden Probe

Auch Stabführer Reinhard Lößl listete eine lange Reihe von Terminen auf, bei denen der Spielmannszug aktiv beteiligt war, darunter das Heimatfest in Winklarn, das Eisenbarth-Festspiel in Oberviechtach und der Festzug zum Oktoberfest in München. Über die Proben- und Ausbildungsarbeit vermeldete er 327 Übungs- und Unterrichtsstunden, die sich aufteilen in 208 Gesamt- und Registerproben für das Stammorchester und 119 Stunden für Ausbildung des Nachwuchses und Erlernen des Marschprogramms. Das Ausbilderteam setzt sich zusammen aus Lukas Eckl, Alois und Judith Schneeberger und Alexander Schottenhaml.

Erneut war der Oberviechtacher Spielmannszug beim Nordbayerischen Spielleuteorchester der teilnehmerstärkste Verein. Jetzt werden Aufnahmen für eine CD angepeilt, das werde die Musiker das ganze Jahr über beschäftigen.

Neuer Schlagzeuger

Einen bebilderten Jahresrückblick steuerte der Jugendvorstand bei, vom Spieleabend im Proberaum bis zum Theaterbesuch reichten die Aktivitäten. Kolping-Vorsitzender Michael Herzog dankte für die Mithilfe bei der Altkleidersammlung. Der Schlagzeuger Florian Ruhland wurde neu in das Stammorchester aufgenommen. Der Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB), Josef Ferstl, gratulierte den beiden Klangkörpern Stadtkapelle und Kolping-Spielmannszug zum harmonischem Miteinander. Am fleißigsten waren bei Proben und Auftritten (Gesamtprobe) Sandra Uschold, Tobias Balk und Sebastian Baumer, bei den Registerproben konnten Sebastian Eckl, Tobias Baumer und Sandra Uschold mit den meisten Stunden punkten, bei den Auftritten Tobias Baumer, Sebastian Baumer und Anna Prey.

Neuwahlen und Ehrungen

Bei den Neuwahlen wurde Vorsitzender Tobias Baumer im Amt bestätigt, Stellvertreter ist Bernhard Eckl, Kassenverwalter Wolfgang Graf, Schriftführer Reinhard Biegerl. Beisitzer: Johann Lößl, Alois Schneeberger, Alexander Schottenhaml. Kassenprüfer: Joseph Hauer und Anton Frauendorfer. Elternvertreter: Sandra Schlagenhaufer und Manuela Balk. Jugendvorsitzende: Ingrid Biegerl und Maria Forster. Jugendschriftführer Sebastian Eckl und Kassenverwalterin Julia Gitter. Stabführer: Reinhard Lößl und Judith Schneeberger. Für ihre langjährige Treue wurden folgende Mitgliede geehrt. Für aktive 30 Jahre (Urkunde, Becher, NBMB-Ehrennadel in Gold) Gerhard Biegerl, für 25 Jahre mit Silber Judith Schneeberger und für 15 Jahre mit Urkunde und Becher Reinhard Lößl, Alexander Schottenhaml und Marina Schwander. Die Dirigentennadel in Silber samt Urkunde) für 15 Jahre erhielt Reinhard Lößl. Für 10 Jahre gab es die NBMB-Ehrennadel in Bronze für Alexandra Albang, Maria Forster, Ingried Biegerl, Lena Biegerl und Julia Senft. Für 25 fördernde Jahre im Verein gab es Urkunden für Barbara Adelhardt und Martin Lang. (bgl)

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