Bürgerfest in Oberviechtach
Gute Laune steckt an

Die Sitzgelegenheiten rund um den Marktweiher wurden an beiden Tagen gerne genutzt. Die Bewirtung übernahmen die Vereine.
Freizeit
Oberviechtach
10.07.2017
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Viele haben nach vier Jahren Abstinenz auf ein schönes Bürgerfest gehofft. Nun sind alle Erwartungen übertroffen worden, und den Organisatoren wurde bescheinigt, alles richtig gemacht zu haben. Trotzdem tauchte immer wieder die gleiche Frage auf.

(frd) Bei diesen rundum gelungenen zwei Tagen am Marktweiher war immer wieder zu hören, "warum feiern wir nicht jedes Jahr ein Bürgerfest?" Die Antwort darauf könnten wohl die geben, die an diesem Wochenende fast rund um die Uhr gearbeitet und sich für ihre Mitbürger eingebracht haben.

Der Sonntag startete mit einem Festgottesdienst, zelebriert von Stadtpfarrer Alfons Kaufmann, musikalisch umrahmt vom Posaunenchor. Der evangelische Pfarrer Norbert Schlinke verglich einige Lebenssituationen mit herrlich bunten Seifenblasen, die irgendwann einmal platzen und zu Enttäuschungen führen. Zum Mittagessen mussten einige hundert Knödel gedreht und die "Sau am Spieß" gut durchgegart werden. Insgesamt wurde das abwechslungsreiche Essens- und Getränkeangebot, wie auch die faire Preisgestaltung, durchwegs gelobt.

Bewährt hat sich der Flohmarkt auf dem Mühlweg, als Bindeglied zum Sommermarkt. Am Marktplatz warteten nur vier Budenbetreiber; doch etliche Fachgeschäfte hatten geöffnet. Es wurde ein ausgesprochener "Familientag", bei dem die Kinder im Mittelpunkt standen.

So blieb den Eltern oder Großeltern gar nichts anderes übrig, als geduldig zu warten, bis der "Sepp Schabernack" all seine Zaubertricks gezeigt hatte, sie beim Kinderschminken drankamen oder einen Platz ganz nahe an den Volieren der Kleintierzüchter erhielten. Umlagert war auch der Fahrsimulator der Verkehrswacht und der Schützenpanzer Marder der Bundeswehr. Zum Frühschoppen unterhielt die Stadtkapelle Oberviechtach mit bayerisch-böhmischer Blasmusik und Gesang. Am Nachmittag zogen sich die Gäste in die schattigen Plätze zurück und ließen sich die gut gekühlten Getränke und Kaffee und Kuchen schmecken.

Nach einer "Siesta" füllte sich am frühen Abend die Marktweiheranlage wieder und die jungen Musiker der Band "Acoustic Gravity" gingen hart an den Rand der akustischen Perfektion. Sie bewiesen, dass ein musikalischer Streifzug durch die Jahrzehnte auch ohne E-Gitarre und Synthesizer in helle Begeisterung versetzen kann. Da konnten etliche Gäste nicht mehr an sich halten und schwangen voller Begeisterung das Tanzbein.
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